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„Wir verbraten die 500 Euro schon irgendwie“

Pannkaukentreff in Mingerode „Wir verbraten die 500 Euro schon irgendwie“

Je 500 Euro haben der Pannkaukentreff in Mingerode sowie die Initiative „Mingerode 2030“ aus dem Ehrenamtsfonds der Harz Energie erhalten. „Das Geld der Harz Energie gibt uns im Ortsrat die Möglichkeit, das Ehrenamt zu unterstützen“, erklärte Ortsbürgermeister Pascal Schwedhelm (Gruppe UWM/SPD).

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Quelle: rf

Mingerode. Nachdem der Ortsrat erfahren habe, dass es den Ehrenamtsfonds gebe und dass für Mingerode 1000 Euro zur Verfügung stünden, seien sich die Mitglieder schnell einig geworden, dass der Betrag aufgeteilt werde, sagte Schwedhelm am Donnerstag beim Treffen des Pannkaukentreffs im Pfarrheim, zu dem mit Frank Uhlenhaut auch ein Vertreter der Harz Energie eingeladen war. „Ich bin ein bisschen verlegen“, sagte Uhlenhaut angesichts des Empfangs, der ihm bereitet wurde, „weil Sie eine so tolle Veranstaltung organisiert haben, um die Übergabe zu zelebrieren.“ Das zeige ihm, was für eine gute Gemeinschaft es im Pannkaukentreff gebe. Das Geld sei bereits überwiesen, erklärte er und zitierte Wilhelm von Humboldt: „Im Grunde sind es doch die Begegnungen mit Menschen, die dem Leben ihren Sinn geben.“

Als Dank hatten die Organisatorinnen des Pannkaukentreffs, Renate Schopferer und Dorothea Röhse, ein üppiges Büffet aufgebaut. Seit sechs Jahren bestehe der Pannkaukentreff mittlerweile. „Manchmal sind wir 24 Leute, manchmal aber auch 44“, erzählt Röhse auf Plattdeutsch. Meistens seien aber mehr Frauen anwesend als Männer. Der Erhalt des Plattdeutschen sei unter anderem ein Bestreben des Pannkaukentreffs. Für eine Teilnahme an den regelmäßigen Treffen sei es aber keine Voraussetzung Platt zu sprechen. „Zu uns kann jeder kommen, der Lust hat“, so Röhse weiter. Es sei egal, woher er komme. „Wir sprechen nicht übr andere Leute“, sagt sie, „sondern über aktuelle Themen in Mingerode.“ Es gebe auch Vorträge, zum Beispiel zu Gesundheits-, spirituellen oder Rechtsthemen. „Mandchmal fahren wir auch weg“, sagt sie.

„Wir finden es genial, dass der Ortsrat sich einstimmig für ‚Mingerode 2030‘ und uns entschieden hat“, sagte Schopferer. Und mit dem Geld wüssten sie auch etwas anzufangen. „Wir verbraten die 500 Euro schon irgendwie“, erläuterte Röhse und fügte hinzu: „Für etwas Sinnvolles, mit dem wir möglichst vielen eine Freude machen können.“

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