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Hauptschüler aus Duderstadt und Gieboldehausen schnuppern in Berufe

Orientierungspraktikum Hauptschüler aus Duderstadt und Gieboldehausen schnuppern in Berufe

Im Büro sitzen, an der Maschine stehen oder bedürftigen Menschen helfen: Wie es sich anfühlt, jeden Tag zur Arbeit zu gehen, können Schüler bei einem Praktikum erleben. Derzeit lernen Hauptschüler aus Gieboldehausen und Duderstadt den Alltag von Berufstätigen kennen.

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Praktikum: Patrick Speckhals an der Druckluftpresse.

Quelle: Andreas Tietzek

Patrick Speckhals steht an der Druckluftpresse und drückt Zylinderstifte in Metallausleger. Doch das macht er nicht jeden Tag. Denn eigentlich geht der 15-Jährige noch zur Schule. So wie 16 seiner Klassenkameraden von der Astrid-Lindgren-Hauptschule lernt Patrick drei Wochen lang den Alltag von Berufstätigen kennen, mit vielen Pflichten, aber auch motivierenden Erlebnissen. „Es macht Spaß und ich werde hier gut betreut“, berichtet er über sein Praktikum bei der Duderstädter Firma CMW Loest Präzisionsmechanik.

„Das kann motivieren, schulisch richtig Gas zu geben“, weiß Schulsozialarbeiter Johannes Hanses über die Wirkung eines Praktikums. „Sie wissen dann, wofür es sich lohnt, sich anzustrengen“. Lehrerin Hanna Terlinden-Stedry ergänzt: „Das Berufsleben fühlt sich anders an als Schule. In manchen Berufen muss man den ganzen Tag stehen, in anderen mit fremden Menschen kommunizieren.“ Durch die ungewohnte Anstrengung komme es vor, dass Schüler nach der Arbeit zu Hause aufs Sofa fallen und einschlafen würden, weiß sie aus Erzählungen. 

Hilfe für den Hausmeister

Berufserfahrung in der Seniorenresidenz Eschenhof in Gieboldehausen sammeln Schüler der örtlichen Christian-Morgenstern-Schule. Zu den Achtklässlern gehören Janine König, Lisa Otte und Maik Töpfer. Im täglichen Umgang mit den Bewohnern gibt es für die jungen Leute in den Berufsfeldern Altenpflege, Ergotherapie und Hauswirtschaft jede Menge zu entdecken. Maik langt auch handwerklich zu, wenn er Hausmeister Günter Voigt bei dessen Arbeit begleitet. 

Das „generationsübergreifende Miteinander“ sei sowohl für Schüler als auch für die Bewohner sehr wichtig, sind sich Heimleiterin Brigitte Böhling und Ergotherapeutin Daniela Schrade über Sinn und Zweck von Schülerpraktika einig. 

Björn Dinges und Heinz Hobrecht

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