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Haushalt nur mit Mühe ausgeglichen

Katlenburg-Lindau Haushalt nur mit Mühe ausgeglichen

Im Gegensatz zu den meisten anderen Kommunen in Niedersachsen blieb die Gemeinde Katlenburg-Lindau bislang von unausgeglichenen Haushalten verschont. Im Entwurf des Etatplans 2010 aber war es durch stark zurückgehende Einnahmen nun aber doch soweit: rund 250000 Euro fehlten, um den doppischen Haushalt für 2010 ausgleichen zu können.

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Verpflichtung: Bürgermeister Ahrens (l.) übergibt Urkunden an Freitag und Eickemeyer (r.).

Quelle: sr

Dass das schließlich doch noch gelang, ist Rücklagen zu danken, die noch aus 2008 zur Verfügung standen. Darüber hinaus musste man in den sauren Apfel beißen und die Steuersätze erhöhen. Die Grundsteuer A und die Gewerbesteuer werden um je zehn Punkte steigen, die Grundsteuer B um 20 Punkte. In seiner Dezembersitzung gab der Rat der Gemeinde Katlenburg-Lindau dem von Kämmerer Hein Zietlow zusammengestellten Zahlenwerk seine Zustimmung, auch wenn die Investitionen im kommenden Jahr etwas magerer ausfallen werden als man das bislang gewohnt war.

Nennenswert sind je 300 000 Euro für die laufende Stadtsanierung in Katlenburg sowie in Lindau, 200 000 Euro Restfinanzierung für das neue Feuerwehrgerätehaus in Lindau, 330 000 Euro für die energetische Sanierung der Burgbergschule in Katlenburg und 60 000 Euro für die Komplettierung des Hochwasserschutzes. Wie Bürgermeister Uwe Ahrens erklärte, wird der Rat in 2010 auch 100 000 Euro mehr für den Betrieb der Kindergärten zur Verfügung stellen.Der Haushalt wurde abschließend einstimmig genehmigt.

Die Zustimmung des Gemeinderates fand auch die Ernennung von Henning Freitag zum Gemeindebrandmeister und von Sieghard Eickemeyer zu seinem Stellvertreter. Beide hatten ihre Ämter bereits inne und starten nun in eine neue Amtsperiode.

Im Rahmen seiner Mitteilungen hatte Bürgermeister Uwe Ahrens zuvor bedauernd mitgeteilt, dass die Entscheidung über die Zukunft des Lindauer Max-Planck-Institut nun gefallen sei und zwar zu Gunsten Göttingens. Das Institut für Sonnensystem-Forschung soll bis zum Jahre 2014 in die Kreisstadt verlagert werden. Offizielle Schreiben der Max-Planck-Gesellschaft sowie des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst lägen dazu vor. Die getroffene Entscheidung sei darin begründet.

Was die Nutzung der in Lindau vorhandenen Instituts-Gebäude betrifft, so gibt es bislang noch keine Entscheidungen. An einer Nachnutzung interessierte Unternehmen und Institutionen könnten sich im Neuen Jahr bei der Gemeinde oder dem Max-Planck-Institut melden, teilt Ahrens mit.

sr

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