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Helfer machen Spitzensport möglich

Ehrenamt bei Stahlross Obernfeld Helfer machen Spitzensport möglich

Spitzensport auf Bundesliganiveau wird beim Radball in Obernfeld geboten. Im Unterschied zu Fußball oder Basketball, wo viel Geld für den Spielbetrieb nötig ist, sind es beim RV Stahlross ehrenamtliche Helfer, die den Hochleistungssport ihrer Aktiven im Hintergrund möglich machen. Das war jetzt wieder beim Deutschland-Pokal in der Obernfelder Halle zu beobachten.

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Betreuung der Zuschauer: Bei Edith Wüstefeld (r.) holt sich Mirco Heinrichs mit Tochter Marie und Frau Simone sein Essen.

Quelle: Walliser

Eine kleine Gruppe, meist Eltern und Verwandte der aktiven Spieler, bildet den Kern der Organisation an einem Spieltag. Unterstützt von weiteren Vereinsmitgliedern sorgen sie als eingespieltes Team für den reibungslosen Ablauf des Turniers: Auf- und Abbau in der Halle, Betreuung der Gastmannschaften, Verköstigung der Zuschauer.

Sie habe um 11.30 Uhr an diesem Tag angefangen, sagt Margitta Kopp am Sonnabend, kurz nachdem um 14 Uhr das erste Spiel angepfiffen wurde.Wie lange sie noch in der Halle sein wird? „Mit Aufräumen sicher so bis halb sieben“, sagt sie. Margitta Kopp lässt unerwähnt, dass sie und andere Helferinnen am Tag zuvor schon Kuchen gebacken und Salate vorbereitet haben.
Wie auch Ursel Kopp und Edith Wüstefeld, die zu diesem Zeitpunkt mit ihr hinter dem langen Tisch stehen und Zuschauer mit Kaffee und Brötchen versorgen, ist ihr die Aufmerksamkeit des Zeitungsreporters gar nicht so recht. Für alle Helfer ist ihr Einsatz selbstverständlich. Der Spieltag gehört dem Verein, da denken sie gar nicht nach.

Das ist schon seit vielen Jahren so, seit die heute so erfolgreichen Spieler in der Jugend mit dem Sport begonnen haben. Deshalb gehen die Helfer mit viel Erfahrung und Routine an ihre Aufgabe.

Ohne dieses Engagement ginge es gar nicht, macht Berthold Kopp, Schatzmeister des Vereins, deutlich. „Der Spieltag gehört dem Verein, das ist völlig klar“, sagt auch er deutlich. Bis zu 20 Mal im Jahr sind so in der Obernfelder Halle Radball und Radpolo auf verschiedenen Ebenen möglich – mit bis zu 300 Zuschauern bei Bundesliga-Spieltagen. Ohne die eingespielte Zusammenarbeit der vielen Helfer sei der gesamte Vereinsbetrieb nicht zu leisten, macht Berthold Kopp deutlich.

Das ist keine Notlösung, sondern zeichnet den Verein und die Sportart als Ganzes aus. Das wird deutlich, wenn man Berthold Kopp über Radball reden hört. „Selbst die Software für die Spielstandsanzeige hat ein Vereinsmitglied entwickelt“, nennt er ein Beispiel. Die Verbundenheit und Begeisterung, die den Sport auszeichnen, bringt er auf die Formel: „Die Radballer sind eine Familie.“
Das sei dann auch bei Großereignissen belastbar. Zuletzt waren es die deutschen Schülermeisterschaften, die der RV Stahlross ausgerichtet hat. 110 Helfer, alle aus dem Verein, hätten da bereit gestanden, „daran hängt die ganze Veranstaltung“, berichtet er. Das nächste Großereignis steht 2011 an. Dem sieht Berthold Kopp mit seinem Team im Rücken gelassen entgegen.

Von Ulrich Lottmann

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