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Herz-Jesu-Kirche Katlenburg

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Durch Flucht und Vertreibung kamen nach dem 2. Weltkrieg 1200 Katholiken in die Umgebung Katlenburgs. Gottesdienste fanden in Gasthaussälen statt, meistens jedoch in der evangelischen St.-Johannes-Kirche. Da die Treppen zum Burgberg beschwerlich waren, strebten die Katholiken nach einer eigenen, verkehrsgünstig gelegenen Kirche. 1954 kam der Holländer Jan Snoeren als Kaplan nach Lindau. Er unterstützte den Wunsch. Durch Sammlungen in seiner holländischen Heimat und der hiesigen Umgebung sowie mit Hilfe des Bonifatiusvereins gelang es Snoeren, genug Geld aufzubringen. Die Kirche entstand direkt an der Rhume. Der Architekt des Bonifatiusvereins, Lippsmeier, entwarf eine schlichte Saalkirche mit angrenzendem Gruppenraum. Gebaut wurde die Kirche im wesentlichen durch Eigenleistungen der Gemeindemitglieder, insgesamt wurden 8640 freiwillige Arbeitsstunden geleistet. Es entstand eine schlichte, zweckmäßige Kirche mit 120 Sitzplätzen. Am 22. Dezember 1956 wurde sie geweiht, am 25. Juli 2009 profaniert.

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ehemalige Kirche

Die letzte Messe wurde Ende Juli gelesen, inzwischen ist die 1956 gebaute Herz-Jesu-Kirche in Katlenburg zu einer Baustelle geworden. Tanzpädagogin Kerstin Baufeldt wird ab Februar in ihrem Heimatort mehr als 200 kleine und große Tänzerinnen dort unterrichten, wo fast 53 Jahre lang Kirchenbänke gestanden haben.

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