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Wetter verbannt Piraten an Land

Hüpfburgen, Lesungen und Schachspiel im Duderstädter Freibad Wetter verbannt Piraten an Land

Die Duderstädter Piraten sind offenbar wetterfühlig. Obwohl das Freibad-Team mit großen Attraktinen aufgewartet hatte, kamen kaum Kinder zum "Aqualand" während des Kultursommers. Die, die da waren, hatten aber ihren Spaß.

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Quelle: Ne

Duderstadt. "Veranstaltungen im Freibad stehen und fallen mit dem Wetter", erklärte Markus Kuhlmann, Geschäftsführer der betreibenden Eichsfelder Bockheizkraftwerk- und Bäder-Gesellschaft am Sonntag einmal mehr. Dabei wäre das Piratenfest von EBB, Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EEW) und LNS-Gesellschaft eigentlich nicht nur etwas für Seeräuber gewesen, sondern vor allem auch für Landratten. Das Beachvolleyballfeld zu Wasser hatte das Freibad-Team am Sonntag gar nicht aufgebaut. Dafür aber mehrere große und knallbunte Hüpfburgen, thematisch am Piratenmotto orientiert.

So spielten Larissa und Marlon ganz begeistert in einem überdimensionalen Gummi-Piraten mit ordentlich Luft im Bauch: Durch den Parcours und über die Rutsche fegten die acht und fünf Jahre alten Kinder aus Rüdershausen immer wieder. "Wir haben von der Aktion aus der Zeitung erfahren und wären eigentlich auch schon zum ersten Termin gekommen", sagte Mutter Daniela. Ihre Kinder hätten sich nach den positiven Erfahrungen im vergangenen Jahr auf den Aktionstag gefreut - und mit dem Wetter keine Probleme gehabt. Ins Wasser wollten sie wohl nicht gehen, aber schließlich sei auch an Land so viel los gewesen, dass Familien problemlos einen ganzen Tag spielend verbringen könnten. "Mir ist heiß", sagte passenderweise in diesem Augenblick Larissa, nachdem sie ein weiteres Mal über die Hüpfburg getobt war. "Wir sind halt echte Fans des Kultursommers", sagte ihre Mutter lachend. "Es freut mich, dass wir als Familie etwas zusammen unternehmen können."

Tatsächlich waren die Angebote am Wochenende breit gestreut. So konnten sich große und kleine Seeräuber schminkenund verkleiden lassen oder eine Lesung am Kinderbecken hören. Oder aber das Angebot des Duderstädter Schachclubs SK live testen. Mitglieder des Vereins boten an, Partien zu spielen und Tipps zu geben und informierten über die Arbeit im Verein. Dabei hätten sie auch junge Leute im Blick, sagte Ulrich van Almsick, der als Jugendbetreuer die Übungsstunden freitags um 17 Uhr im Jugendgästehaus leitet. Bei Festen wie diesem oder auch - dann ohne Begleitung - beim Badengehen in Duderstadt könnten Interessierte auf dem Schachfeld im Freibad einfach unverbindlich ausprobieren, ob ihnen Schach liegt. Sogar kniffelige Matt-Aufgaben hatten die Schachclub-Mitglieder mitgebracht: "In drei Zügen kann man bei diesem Feld matt setzen", erklärte van Almsick und zeigte auf ein Schachbrett, auf dem Figuren verteilt waren. "Es haben schon einige die Aufgabe gelöst", berichtete Vorsitzender Hans-Georg Najuch.

Die konnten zufrieden sein mit sich - anders als das EBB-Team mit dem Verlauf des Wochenendes. "Wir haben uns viel Mühe gegeben, unsere Mitarbeiterin kam sogar verkleidet", sagte Kuhlmann mit Blick auf Schwimmmeisterin Michaela Pyttel, die im Laufe des Sonntags das Kinderschminken übernommen hatte. Sie hofften nun darauf, dass es bei der zweiten Veranstaltung im Aqualand besser laufe. Am zweiten Septemberwochenende wird das Fest gemeinsam mit Duderstadt 2020 organisiert, dann unter dem Motto "Amerika".

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