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Hunderegister: Zu wenig Meldungen auch in Katlenburg-Lindau

Gemeindeverwaltungen unzufrieden Hunderegister: Zu wenig Meldungen auch in Katlenburg-Lindau

Die Gemeindeverwaltungen sind unzufrieden mit den Anmeldezahlen für das zentrale Hunderegister. Mehr als ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des niedersächsischen Hundegesetzes appelliert der parteilose Bürgermeister von Katlenburg-Lindau, Uwe Ahrens, an Hundehalter, ihre Tiere registrieren zu lassen.

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Quelle: Kleinschmidt (Symbolfoto)

Katlenburg/Eichsfeld. Zuvor haben bereits die Stadt Duderstadt und die Samtgemeinde Gieboldehausen mangelnde Meldedisziplin moniert und mit Kontrollen gedroht (Tageblatt berichtete).

Nach dem neuen Gesetz müssen alle Hunde für das Register des Landes gemeldet, mit Identifikationschip und Haftpflichtversicherung ausgestattet werden. In Duderstadt waren Ende Januar erst 20 Prozent der Tiere registriert, in Gieboldehausen waren es rund ein Viertel.

Nach der Tageblatt-Berichterstattung über die dürftigen Zahlen stiegen diese zwar an, bleiben aber von einer vollständigen Erfassung weit entfernt. In Katlenburg-Lindau sind aktuell gut die Hälfte der Hunde gemeldet – Anlass für Ahrens, säumige Hundebesitzer aufzufordern, die Meldung im Register „schnellstmöglich nachzuholen“.

Die Gemeinde sei mit der Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen beauftragt, ein Verstoß sei eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 10 000 Euro geahndet werden könne.

Die Registrierung eines Hundes ist über eine Website, per Formular oder per Telefon möglich. Die Bestimmungen des niedersächsischen Hundegesetzes sehen zudem einen Sachkundenachweis, die Kennzeichnung der Tiere mit einem Transponder (Chip) und den Abschluss einer Haftpflichtversicherung vor.

Mit einer Gebühr verbundene Anmeldungen sind online unter hunderegister-nds.de oder mit mehr Kosten unter Telefon 04 41/39 01 04 00 möglich.
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Nur mit Chip: Registrierung.

Nach jedem Appell ruckt es ein wenig, die Situation bleibt aus Sicht der Ordnungsbehörden aber völlig unbefriedigend: Mehr als ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des neuen niedersächsischen Hundegesetzes ist erst ein geringer Teil der Eichsfelder Hunde im zentralen Hunderegister angemeldet worden.

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