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Im Friedetal schließt sich die Lücke der A 38

A 38 Im Friedetal schließt sich die Lücke der A 38

Eichsfeld. 2005 – in diesem Jahr sollte sie ursprünglich fertiggestellt sein: die Autobahn 38 zwischen Göttingen und Halle. Vier Jahre später zeichnet sich nun die Freigabe der insgesamt 208 Kilometer langen Strecke ab, wenn die letzten Arbeiten an der Friedetalbrücke bei Sollstedt beendet sind.

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Letzte Arbeiten auf der A 38: An der Friedetalbrücke bei Sollstedt werden Erdschutzfallplanken aus Beton hergestellt.

Quelle: Pförtner

In der 51. Kalenderwoche, kurz vor Weihnachten, sei mit der Verkehrsfreigabe der Bundesautobahn zu rechnen, berichtet Etta Schulze, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit bei der Deges. Die Deutschen Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, ist zuständig für das „Verkehrsprojekt Deutsche Einheit“.

Nachdem der Höllbergtunnel bei Breitenworbis im Eichsfeldkreis kürzlich eröffnet wurde (Tageblatt berichtete), wird jetzt nur noch in einem Abschnitt der A 38 gearbeitet. Asphaltarbeiten auf den Brückenvorfeldern der Friedetalbrücke bei Sollstedt sind zurzeit im Gange. Außerdem werden Erdfallschutzplanken aus Beton hergestellt und anschließend der Überbau asphaltiert. Parallel erfolgen Markierungs- und Beschilderungsarbeiten.

1,44 Milliarden Euro Kosten

14 Jahre sind seit Baubeginn der Autobahn 38 im Jahr 1995 vergangen. 1,44 Milliarden Euro kostet die neue West-Ost-Verbindung. Am 21. Dezember 2006 ist der Abschnitt Friedland bis Leinefelde-Worbis fertiggestellt und der Heidkopftunnel, als Tunnel der Deutschen Einheit bezeichnet, geöffnet worden. Thüringens damaliger Verkehrsminister Andreas Trautvetter würdigte die historische Dimension dieses Projektes bei der Einweihungsfeier am 20. Dezember. Den genauen Termin zur Verkehrsfreigabe der gesamten „Südharzautobahn“ bestimmt nun der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). Er wird sich mit den Verkehrsministern der Bundesländer Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt abstimmen müssen. Noch nicht geklärt ist, wer nach der Landtagswahl als Thüringer Minister für Bau und Verkehr dabei sein wird. Bislang hatte ein Eichsfelder, Gerold Wucherpfennig aus Seulingen, zugleich auch Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld (HVE), das Amt inne. Die Wahl und Vereidigung von Christine Lieberknecht (CDU) als Ministerpräsidentin in Thüringen ist am morgigen Freitag vorgesehen. Die Besetzung der neuen Ministerämter ist jedoch noch unklar.

Von Heinz Hobrecht

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