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Im Grenzlandmuseum wird gebaut

Ausstellung vergrößert Im Grenzlandmuseum wird gebaut

Eingeschränkt läuft in den kommenden Wochen und Monaten der Betrieb im Grenzlandmuseum Eichsfeld. Im Rahmen der musealen Neugestaltung werden die Exponate der Dauerausstellung in allen Gebäuden ausgeräumt. Die Angebote der Bildungsstätte bestehen weiter.

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Markante Stelle: Hubschrauber und Mühlenturm.

Quelle: Mischke

Zur Vorbereitung der neuen Präsentation sei es notwendig, das Museum ab heutigem Montag, 21. Dezember, bis voraussichtlich Mitte August 2010 teilweise zu schließen, berichtet Paul Schneegans, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Fördervereins Grenzlandmuseum Eichsfeld. Der Grenzlandweg samt authentischen Außenanlagen, die an die Deutsche Teilung erinnern, sowie das Grüne Band seien weiterhin begehbar. Auch die Angebote der Bildungsstätte unter der pädagogischen Leitung von Ben Thustek blieben bestehen. Ab Februar seien im Grenzlandmuseum auch wieder die Sonderausstellungen geplant, erläuterte Schneegans.
Mitarbeiter ziehen um
Mit dem Umzug der Mitarbeiter in neue Büros wird Schneegans zu Folge heute begonnen. Anschließend werden sämtliche Exponate in den Ausstellungsräumen entfernt, dann gesichtet und geordnet. „Es muss entschieden werden, welche Objekte für die Neukonzeption gebraucht werden können“, erklärt Schneegans.
Ausgeräumt wird neben dem ehemaligen Zollverwaltungsgebäude auch eines der markantesten Gebäude im Bereich des Grenzlandmuseums, der ehemalige Mühlenturm. Möglicherweise werde im Keller des Turms im Zuge der Neukonzeption auch ein kleines Mühlenmuseum eingerichtet, berichtet Schneegangs.
Das neue Informationszentrum am ehemaligen Grenzübergang Duderstadt-Worbis hat inzwischen Gestalt angenommen. In dem Anbau und weiteren Ausstellungflächen in anderen Gebäuden wird es künftig weniger Stellwände, dafür mehr neue Medien und Exponate geben, die ein realistisches Bild von der Grenze und den Menschen, die dort gelebt haben, vermitteln. So soll es gelingen, Anlass für Mehrfachbesuche im Museum zu geben, bei denen der Besucher einzelne Themen der Grenzgeschichte vertiefen kann.
Die Umsetzung des neuen Gesamtkonzeptes für das Grenzlandmuseum Eichsfeld liegt bei dem Berliner Ausstellungsbüro Iglhaut und Partner. Es ist auf Designentwürfe für Museen, Ausstellungen und Kulturprojekte spezialisiert. Mit einbezogen in das Konzept ist das Grüne Band, das von der Heinz Sielmann Stiftung konzeptionell betreut wird.

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