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KGS Gieboldehausen präsentiert ihr Angebot

Viele Vorführungen KGS Gieboldehausen präsentiert ihr Angebot

Der Zuspruch war groß: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler vierter Grundschulklassen aus der Region mit ihren Eltern sowie weitere Interessierte besuchten am Sonnabend den Tag der offenen Tür in der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Gieboldehausen.

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Aufführung beim Tag der offenen Tür: KGS-Schüler zeigen, was sie über die Kernfächer hinaus gelernt haben.

Quelle: Tietzek

Die Gäste konnten sich über Angebote und Ausstattung informieren, Schüler der fünften Klassen und Eltern nach ihren Erfahrungen befragen und mit Lehrern ins Gespräch kommen. Ausstellungen vermittelten Einblicke in Unterrichtsinhalte und pädagogische Ansätze. Viele Besucher ließen sich von Schülern durch die Räume führen.

An den meisten Stationen blieb es nicht beim Zuschauen. Mitmachen war unter anderem im Werkraum, in der Sporthalle und im Computerraum angesagt. Das Begreifen des Zahlenraumes und räumliches Vorstellungsvermögen gehörten zu den Themen bei Mathematiklehrerin Christel Schmidt. Ständig umlagert war eine Würfelpyramide. „Hier ist Kombinieren und schnelles Kopfrechnen gefragt“, erläuterte Schmidt.

Auch viele Arbeitsgemeinschaften gaben bei Aufführungen Einblicke in ihr Programm. Geleitet werden diese Angebote teilweise von Müttern wie Sonja Otto aus Germershausen, deren Shakira-AG den entsprechenden Bauchtanz präsentierte. „Die Bewegung macht viel Spaß“, freute sich Schülerin Jessica Mell.

Gefragt war eine Sammlung von Kochrezepten. „Wir verkaufen sie zugunsten der Tagesstätte St. Raphael“, erzählte Schulsprecher Simon Kohlrautz.

„Die KGS Gieboldehausen wird derzeit von 130 Schülern besucht“, erläuterte die kommissarische stellvertretende Schulleiterin Britta Widderich. 40 Kinder besuchen den Gymnasialzweig, 75 den Realschulzweig und 15 den Hauptschulzweig.
„In den drei Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch können wir jederzeit Kinder im laufenden Schuljahr umsetzen“, so Widderich. Daher sei der Stundenplan auch so gestaltet, dass der Unterricht in diesen drei Fächern parallel läuft. Der Unterschied liege „im Tiefgang“ und im pädagogischen Konzept. „In einer Hauptschulklasse wird mehr lehrerzentriert gearbeitet, während in einer Gymnasialklasse das selbstständige Arbeiten im Vordergrund steht“, verdeutlichte sie.

Jeweils zu Beginn eines Schulhalbjahres können Schüler von einem Schulzweig komplett in einen anderen umgesetzt werden. „Drei Kinder sind schon aus einer Realschulklasse in eine Gymnasialklasse gewechselt“, so Widderich. Sehr gut angenommen werde das Ganztagsangebot. Kommissarischer Schulleiter Klaus Wagner hofft, dass sich die Schülerzahl langfristig auf dem jetzigen Niveau einpendelt: „Wir wollen Qualität statt Quantität.“

Die nächste Möglichkeit, mehr über die KGS zu erfahren, gibt es am Donnerstag, 24. März: Dann beginnt um 19.30 Uhr im Forum dieser Einrichtung ein Informationsabend.

Von Axel Artmann

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