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Karnevalisten in Mingerode zeigen närrische Show

Büttenabend Karnevalisten in Mingerode zeigen närrische Show

Eine karnevalistische Show der Extraklasse erleben am Freitagabend die Besucher des ersten von vier Büttenabenden in Mingerode. Mit einer Mischung aus Reden, Comedy, Sketchen, Tanz und Gesang unterhalten die Akteure des örtlichen Carneval-Vereins das Publikum im Dorfgemeinschaftshaus.

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Büttenabend in Mingerode

Quelle: Bänsch

Mingerode. Nachdem der Elferrat seine Plätze besetzt und Sitzungspräsident Axel Kaldeich die Besucher begrüßt hatte, begann das fröhliche Treiben. Das Publikum empfing mit lautem Beifall das Prinzenpaar Lisa I. und Philipp I., das den Büttenabend von seiner Lounge aus verfolgte.

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So feierten die Narren in Mingerode.

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„Wir möchten wieder ein abwechslungsreiches Programm bieten“, kündigte Kaldeich zu Beginn an und versprach damit nicht zuviel. Für die ersten Lacher sorgten Propst Bernd Galluschke und Verena Nöhren mit trockenem Humor und gesanglichem Talent. Sie verwandelten Helene Fischers „Atemlos“ kurzerhand in „Ganz schön blau durch die Nacht, bis ein neuer Tag erwacht“.

Die Zuschauer erlebten anschließend mehrere Premieren. Roman Czech, den Kaldeich als „neuen Stern am Mingeröder Comedy-Himmel“ ankündigte, schlüpfte in die Rolle des Afghanen Faisal Kawusi. Er spielte gleichermaßen geschickt wie unterhaltsam mit Vorurteilen.

Ihren ersten großen Auftritt als Tanzmariechen absolvierte mit Laura Beck die jüngste Teilnehmerin des Abends. Sie beeindruckte die Zuschauer mit Akrobatik und Grazie.

Kaldeich erinnerte zwischendurch an die 40-jährige Geschichte des Mingeröder Carnevals-Vereins und den Wandel des Büttenprogramms. Konzept sei es bis in die heutige Zeit, Bewährtes mit neuen Elementen zu verknüpfen und so alle Generationen anzusprechen.

Ein Beispiel dafür, wie Tradition aufrechterhalten werde, lieferte Hubert Döring in seiner Paraderolle als Botterblömchen. Von ihm erfuhren die Zuschauer, was in der heutigen Zeit das größte Abenteuer für junge Smartphone-Benutzer sei: „Mit zwölf Prozent Akku das Haus verlassen“.

Während er seine künstliche Butterblume kreisen ließ, erklärte Döring den Besuchern auch, was „chillen“ bedeutet: „Das ist die Kunst, sich beim Nichtstun nicht zu langweilen“, sagte das Botterblömchen und ergänzte schmunzelnd: „Alle, die bei der Stadt Duderstadt arbeiten, wissen, wovon ich rede“.

Comedy gewinnt an Bedeutung

Eine wachsende Rolle im Büttenprogramm des Mingeröder Carneval-Vereins spielt Comedy. Jenny-Laurisch Mantel als Susaska Panzer, die unter anderem Männer mit Dutt aufs Korn nahm, und Peter Wagner als Paul Panzer zeigten wie zuvor schon Czech, dass dieses Unterhaltung-Genre viel Lachpotenzial bietet. Mingerodes Karnevals-Ikone Mathias Krukenberg, die „Miss Sani-Fair“ des Abends, zog als „Gudrun, das letzte deutschsprachige Zimmermädchen vor der Autobahn“ alle Register närrischer Kunst. Krukenberg erzählte den Besuchern unter anderem, wie man kleine Türsteher nennt: „Sicherheitshalber“. Humorvoll gelang es ihm wie auch anderen Akteuren, das Publikum in das Programm einzubinden.

Kurze gespielte Witze trugen ebenso zum Gelingen des Mingeröder Büttenabends bei wie die Tanzauftritte der Garden des Carnevals-Vereins. An die kalorienreiche Weihnachtszeit erinnerte der Beitrag der Hafensänger, die mit „Guns’n Rotkohl“ auftraten. Vor dem viel bejubelten Finale sorgte das Männerballett für Beifallsstürme im Dorfgemeinschaftshaus.

Von Axel Artmann

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