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Karnevalsumzüge in Desingerode, Rollshausen und Wollbrandshausen

Majestäten, Konfetti und Spottlust Karnevalsumzüge in Desingerode, Rollshausen und Wollbrandshausen

Strahlendes Wetter, gut gelaunte Narren und Zuschauer aus dem Dorf und von außerhalb zeichneten den Karneval im Eichsfeld am gestrigen Sonntag aus. Das galt auch für die Umzüge in Desingerode, Rollshausen und Wollbrandshausen. Für das Tageblatt waren hier Andreas Tietzek und Oliver Thiele (Fotos) sowie Ulrich Lottmann (Text) dabei.

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Fantasievoll: Bunte Kostüme und Motivwagen zu aktuellen Themen bilden in Rollshausen ein Schauspiel für hunderte Zuschauer.

Quelle: OT

Treckergespann reihte sich in Desingerode an Treckergespann. Angeführt von den Narren des Desingeröder Carnevalclubs (DCC), geschmückt in den Farben Blau und Weiß, wand sich der Zug in engen Schleifen durch das Dorf. Viele Zuschauer nutzten das, um die bunten Motivwagen, Fuß- und Musikgruppen gleich mehrfach zu sehen. Die Stockgasse wurde so zeitweise zum wahrscheinlich dicht bevölkertsten Teil des Eichsfelds, wenn mehrere hundert Schaulustige sich neue Plätze suchten. Gefeiert wurde am Straßenrand, wenn es Süßigkeiten und mit einem lauten Knall Konfetti regnete. Aber auch auf den Wagen selbst ging es hoch her, wenn beispielsweise die B-Jugend des DJK mit Hüpfen und Singen den Anhänger zum Schaukeln brachte.

In Rollshausen sahen ebenfalls etliche hundert Schaulustige den fantasievollen Umzug des Rollshäuser Carnevalsvereins (RCV). So majestätisch wie die Grüße der Prinzenpaare zu Beginn des Zuges, so spottlustig waren die folgenden Motivwagen und Fußgruppen. Der Biokraftstoff E10, Atomenergie und RTL-Dschungelcamp wurden ebenso auf die Schippe genommen wie die rötliche Politprominenz. „Die Burg ist unser Jugendraum, Angst vor dem Bürgermeister haben wir kaum“, prangte auf einem Wagen. Und ein dreifaches „Rolau von der Crew des AirCV“ gab es für Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg und US-Präsident Barack Obama ebenso wie für Heidi, das schielende Opossum.

Entspannt angehen ließen es die Karnevalisten in Wollbrandshausen. Hier bildete der Umzug die Verbindung zwischen dem Büttenabend in der Nacht zuvor und dem Rasieren der Piepgössel am heutigen Montag. Am Nachmittag versammelten sich Narren und Zuschauer am Dorfgemeinschaftshaus, wo die einfallsreichen Kostüme zu bewundern waren, bevor der Zug sich in Bewegung setzte. Hochprozentig, tierisch oder von Sport und Freizeit waren die Verkleidungen inspiriert. Farbtupfer setzten die Kinder, ob als Indianer, Cowboy, Pipi Langstrumpf oder Vampir. Gefeiert wurde in jedem Alter, generationenübergreifend hat sich das Dorf die Narrenkappe aufgesetzt.

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