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Keine Chance für „Lucifer 2“

Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins Breitenberg Keine Chance für „Lucifer 2“

Die Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins (HKV) Breitenberg führt am Sonnabend zum vierten Mal vor ausverkauftem Haus das Stück „Lucifer“ auf. Unterdessen arbeitet Pascal Eckermann seit einiger Zeit an einem neuen Stück. „Es wird aber kein Lucifer 2“, erklärt der Autor des aktuellen Stücks.

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Zum vierten Mal ausverkauft: Pascal Eckermann kann in der Rolle des Lucifer am Sonnabend in Breitenberg noch einmal die Früchte seines Engagements genießen.foto: Schneemann

Quelle: Helge Schneemann

Breitenberg. Die Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins (HKV) Breitenberg führt am Sonnabend zum vierten Mal vor ausverkauftem Haus das Stück „Lucifer“ auf. Unterdessen arbeitet Pascal Eckermann seit einiger Zeit an einem neuen Stück. „Es wird aber kein Lucifer 2“, erklärt der Autor des aktuellen Stücks.

„Die Arbeit hat sich auf jeden Fall ausgezahlt“, zieht Eckermann vor der vierten Vorstellung ein positives Resümee. Trotz der drei ausverkauften Vorstellungen sei die Nachfrage immer noch groß gewesen, so dass das Stück nun noch einmal zur Aufführung kommt. Und nach Angaben des HKV-Vorsitzenden Roland Pahl ist die Vorstellung erneut ausverkauft. „Die Leute waren zum Teil mehrfach da“, berichtet Eckermann. Es habe dem Publikum gefallen, wie Menschen, die sie aus dem Dorf kennen, auf der Bühne standen und alles gegeben hätten.

Arbeit an Nachfolger steckt noch in den Kinderschuhen

Zwar hat Eckermann als Autor, Regisseur und Darsteller der Hauptfigur besonders viel Freizeit in das Projekt engagiert, doch der Erfolg ist für ihn nur ein weiterer Ansporn. Und er hat schon die ersten Ideen für ein zweites Stück. „Die Arbeit daran steckt aber noch in den Kinderschuhen“, sagt er und will deshalb noch nicht verraten, worum es gehen wird. Eines will er aber schon einmal versprechen: „Es soll unterhaltsam bleiben.“ Ein bisschen Ersthaftigkeit müsse aber auch sein. Ob die Theatergruppe seine Arbeit am Ende auch mittragen wolle, stünde dann aber auch noch auf einem anderen Blatt.

Eckermann will daran festhalten, von den üblichen Volkstheaterstücken abzuweichen. Sein Ziel ist, dass die Schauspieler mehr gefordert werden. „Das Publikum honoriert das auch“, verweist er auf die Erfahrungen aus seinem Erstling „Lucifer“. Auch wenn die Vorbereitungen vor allem beim Lernen mit einem deutlich größeren Aufwand verbunden gewesen seien.

Ein Punkt, der nach Eckermanns Angaben auch beim Publikum besonders gut ankam, war der Bezug zur Region. „Sich mit dem Stück auf die Region zu beziehen, reizt ja schon“, sagt er. Doch trotz des Erfolges und der gelungenen regionalen Aspekte im Erstling, will der Autor keinen zweiten Teil von „Lucifer“ schreiben. Denn diese Geschichte sei in sich geschlossen. „Ich bin kein Freund vom Fortsetzungswahn, den man auch immer wieder in den Kinos erleben kann“, begründet er seine Entscheidung. Nur äußerst selten könne eine Fortsetzung mit einem erfolgreichen ersten Teil mithalten. Damit er über einen zweiten Teil von „Lucifer“ nachdenken würde, „müsste es schon einen ganz neuen Kern der Geschichte geben“. Und den sehe er momentan nicht.

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