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Keine Hinweise für Gefährdung von Hauptschule

Situation in Duderstadt Keine Hinweise für Gefährdung von Hauptschule

Die Zukunft der beiden Duderstädter Hauptschulen sorgt weiterhin für Diskussionen. Auf Nachfrage der Landtagsabgeordneten Ina Korter (Bündnis90/Die Grünen) äußerte sich die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) zur Situation. 

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15 Trendanmeldungen: Öffentliche Hauptschule in Duderstadt.

Quelle: SI

Bereits im Januar hatte die Schulpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag an einer Versammlung ihrer Duderstädter Parteikollegen zur Hauptschulsituation teilgenommen. Hintergrund dabei war die Frage, ob und wie der Erhalt der öffentlichen Astrid-Lindgren-Schule (ALS) auch bei zurückgehenden Schülerzahlen gesichert werden könnte. 

Korter hatte im Anschluss an die Versammlung Heister-Neumann in einem Schreiben nach weiteren Handlungsschritten des Ministeriums befragt. Heister-Neumann verweist in ihrer Antwort darauf, dass der Landkreis als öffentlicher Schulträger zuständig sei. Dem Ministerium lägen keine Hinweise für eine Gefährdung vor. Nach eigener Einschätzung sei von einer Bestandsgefährdung der Schulen im Kreis – rund 134 Schüler würden die fünften Klassen der öffentlichen Haupt- und Realschulen derzeit besuchen – nicht auszugehen. 

Antwort unzureichend

Dass die Ministerin mit ihrer Antwort nicht auf die örtliche Situation eingehe, sondern lediglich die Hauptschulsituation im gesamten Landkreis beschreibe, teilte Hans-Georg Schwedhelm, Ratsherr der Grünen in Duderstadt, als Reaktion auf das Ministerschreiben mit. 

Die Astrid-Lindgren-Schule  wird derzeit einzügig geführt, den fünften Jahrgang besuchen 14 Schüler. „Die Trendanmeldungen für nächstes Schuljahr belaufen sich auf 15“, erklärt Klaus Maletzki, Leiter der Hauptschule. Wie viele dieser von den Grundschulen gemeldeten Schüler tatsächlich an die ALS kommen würden, bleibe abzuwarten. Maletzki sieht keine Gefahr für den Bestand der Schule. Bei stark rückläufigen Schülerzahlen müsse die St.-Ursula-Schule, Hauptschule in Trägerschaft der katholischen Kirche, Schüler abgeben. Dies habe Kreisrat und Schuldezernent Franz Wucherpfennig (CDU) zugesichert. „Es wird Veränderungen in der Schullandschaft geben“, ist sich Maletzki aufgrund rückläufiger Schülerzahlen (Stichwort Demografie) sicher. 

Von Björn Dinges

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