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Ketten-Fädeln als handlungsorientiertes Lernen

Pestalozzi-Förderschule Ketten-Fädeln als handlungsorientiertes Lernen

Mit einem handlungsorientierten Unterrichtskonzept werden derzeit acht Eichsfelder Jugendliche mit Behinderungen darauf vorbereitet, ihr Leben später einmal so eigenständig wie möglich führen zu können. Derzeit besuchen die drei Mädchen und fünf Jungen im Alter von 15 und 16 Jahren aus der Abteilung Geistige Entwicklung in der örtlichen Tagesstätte St. Raphael am Euzenberg die Pestalozzi-Förderschule in Duderstadt.

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Konzentriert und motiviert: Michaela Wesselak (links) gibt Anregungen und hilft den Jugendlichen beim Aufziehen der Perlen.

Quelle: EF

Für die Jugendlichen hat jetzt bereits jetzt der schulische Endspurt begonnen, sie befinden sich in der Abschlussstufe. Vor diesem Hintergrund steht in erster Linie lebensvorbereitender Unterricht auf dem Stundenplan, den die Schüler auch mit viel Spaß bewältigen.

Sich selbst versorgen

In diesen Wochen standen – thematisch passend – Festvorbereitungen an, wobei das bevorstehende Weihnachtsfest inhaltlich eine Fülle von Anregungen bot. Es wurden Plätzchen gebacken, die Räume geschmückt und Geschenke gebastelt, um auch die motorischen Fähigkeiten zu schulen und Selbständigkeit zu entwickeln. Die Fähigkeit, sich im Alltag selbst zu versorgen, beispielsweise Einkäufe zu erledigen und ein warmes Essen zu kochen, stellt eines der wichtigsten Unterrichtsfächer dar. Dazu kommt die Unterhaltung einer eventuell späteren eigenen Wohnung in den Bereichen Sauberkeit und Ordnung.

Dass die jungen Leute durchaus in der Lage sind, auch Gäste zu bewirten, bewiesen sie bei ihrer traditionellen Weihnachtsfeier, für die sie selbst Französische Käsesuppe kochten und ihren begeisterten Eltern servierten.

Schmuck mit Wesselak

Unterstützung erhielten die Schüler dieser Tage auch von der Duderstädterin Michaela Wesselak, die in der Haberstraße 14 ihre Schmuckmanufaktur betreibt. Wesselak, die auch fair gehandelte Produkte anbietet, stellte den Jugendlichen hochwertige Grundmaterialien und viel eigene Freizeit zur Verfügung, um mit ihnen anspruchsvolle Schmuckkreationen nach eigenen Entwürfen herzustellen. Und obwohl Schmuck sonst eher den weiblichen Nerv trifft, nahmen nicht nur die Schülerinnen das Angebot begeistert an.

Aus Glasperlen, Ornamenten und anderen Materialien entstanden Unikate, die in wenigen Tagen als außergewöhnliche Geschenke unter den Weihnachtsbäumen der Familien liegen werden.
Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit waren nicht nur Konzentration und Geschick gefragt, sondern auch die Fähigkeit, eigene Vorstellungen und Entwürfe handwerklich umzusetzen.

Von Anne Eckermann

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