Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeschauer

Navigation:
Kiosk am Zob in Duderstadt ist neuer Jugend-Treffpunkt

Bauwagen hat ausgedient Kiosk am Zob in Duderstadt ist neuer Jugend-Treffpunkt

Bilder vom ausgedienten bunten Bauwagen hängen im alten Kiosk am Zentralen Omnibusbahnhof (Zob) in Duderstadt. Weil dieser marode und undicht war, wurde der alte Bauwagen ausrangiert. Das Markenzeichen des Duderstädter Präventionsprojekts ist nicht mehr da, wo es einst stand.

Voriger Artikel
Gemeindeverbindungsstraßen: Sperrung gilt ab 17. März
Nächster Artikel
11. Duderstädter Frühjahrsputz: Startschuss für freiwillige Helferteams

Statt Bauwagen: Das Duderstädter Präventionsprojekt für Schüler am Zentralen Omnibusbahnhof (Zob) ist jetzt im früheren Kiosk auf dem Gelände untergebracht.

Quelle: Blank

Duderstadt. „Es geht trotzdem weiter, nur nicht so bunt“ erklärt Karl-Robert Müller von der Duderstädter Polizei. „Die Jugendlichen wissen, dass wir jetzt hier sind, nur die Erwachsenen denken, weil der Bauwagen weg ist, gibt es auch das Projekt nicht mehr.“ Dabei hat das Bauwagenprojekt nur eine neue Unterkunft: den leerstehenden Kiosk am Zob.

Wartezeit auf den Bus hier verbringen

Seit dem Jahr 2002 existiert das Projekt, das von der Aufsuchenden Jugendarbeit des Landkreis Göttingen und der Stadt Duderstadt ins Leben gerufen wurde. Jugendliche und Schüler können nach der Schule die Wartezeit auf den Bus hier verbringen, finden auch Ansprechpartner bei Problemen in der Schule oder mit Freunden: Sabrina Richard und Malte Reinke-Dieker von der Aufsuchenden Jugendarbeit des Landkreis haben das Projekt am neuen Standort von Philipp Rösener übernommen.

Bei der Übergabe der neuen Räume am Mittwoch bedankte sich Bettina Steinmetz im Namen von Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) stellvertretend für alle Beteiligten bei Stadtjugendpfleger Günther Lutterberg sowie dem Landkreis für die Übernahme von Kosten. „Ich freue mich, dass auch die Polizei Duderstadt dieses Projekt tatkräftig unterstützt“ betonte Steinmetz. „Als Freund und Helfer ist die Polizei immer Ansprechpartner bei Sorgen und Problemen“, so Polizeichef Otto Moneke. Es sei lobenswert, dass dieses Projekt seit dem Jahr 2002 dauerhaft betrieben und von den Schülern gut genutzt werde. „Die Nachhaltigkeit ist sehr gut, an jedem Schultag ist jemand da“, betonte Moneke, der sich für die Arbeit mit Jugendlichen engagiert.

Mehr Luxus

Die neue Unterkunft ist laut Steinmetz eine „feste Stelle mit mehr Luxus“. Eine Außengestaltung des Kiosks ist schon in Planung. Doch selbst wenn es annähernd so bunt wird wie der Bauwagen, ist der Name „Bauwagenprojekt“ doch überfällig. „Nach einem neuen Namen wird noch gesucht. Vielleicht können wir ja eine Ausschreibung machen, damit die Kids ihre Ideen beitragen können. Ein Sponsor könnte Preise zur Verfügung stellen, damit die beste Idee prämiert werden kann“, schlug Richard vor. Ab sofort steht der Kiosk für alle Jugendlichen offen.

Von Helena Gries

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Betreuung statt Snacks

Kiosk statt Bauwagen: Die Anlaufstelle für Jugendliche am zentralen Omnibusbahnhof (Zob) ist umgezogen. Statt des bunten Bauwagens stehen jetzt die Türen des ehemaligen, mittlerweile modernisierten Kiosks Eichsfelder Schülern zu festen Zeiten offen. Sozialarbeiter oder Polizeibeamte sind von montags bis freitags vor Ort.

mehr
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt