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Klares Nein zur Fusion der Kreise

Schünemann im Niedersachsenhof Klares Nein zur Fusion der Kreise

Kämpferisch, entschlossen und bürgernah präsentierte sich Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) am Montagabend bei der Wahlkampfveranstaltung des CDU-Samtgemeindeverbandes Gieboldehausen. Der Besuch des Landespolitikers im Niedersachsenhof war auf Initiative des CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch zustande gekommen.

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Ratschläge und Präsente vom Weihnachtsmann: Uwe Schünemann in Gieboldehausen.

Quelle: Blank

Gieboldehausen. Rund 120 Parteifreunde, darunter der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Landtagskandidat sowie CDU-Kreisvorsitzende, Fritz Güntzler, empfingen den Minister.

Bevor der Gast aus Hannover zum Thema „Für ein lebenswertes Niedersachsen – mit Sicherheit, starken Kommunen und moderner Verwaltung“ sprach, erhielt er lobende, aber auch mahnende Worte auf Plattdeutsch aus berufenem Munde: Der Weihnachtsmann in Gestalt von Uli Haseler, riet Schünemann, er solle „hart taupacken ba diese Rowdies in Niedersachsenstadion“. Für die nötige Energie hatte der Rotgewandete mit Kälberblase und Schloss-Stollen auch „in Sacke wat echtes fürn Minister“.

Eine klare Absage an die Gesamtschule als Regelschule formulierte Schünemann anschließend in seiner Ansprache: „Als Ergänzungsschule ist das in Ordnung. Im anderen Fall hätte das Abitur keinen Wert mehr“. Vehement wehrte sich Schünemann auch gegen die Abschaffung des Religionsunterrichtes. 

Ein ebenso klares Nein gab es vom Minister zur vieldiskutierten Region Südniedersachsen und zur von der SPD angestrebten Fusion der Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode. Der Flächenfaktor dürfe nicht abgeschafft werden. Niedersachsen sei ein Flächenland, in dem auch schwächere Regionen unterstützt und vorangebracht werden müssten.

Wichtigste Aufgaben sind für Schünemann auch zukünftig der Kampf gegen Jugendkriminalität in Form konsequenter Anwendung des Jugendstrafrechts und einer schnellen Verurteilung der Täter sowie der Kampf gegen Extremismus in all seinen Facetten. Eine Ausdehnung der Videoüberwachung in öffentlichen Bereichen sieht der Innenminister dabei als dringend notwendig an.

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Protest bei Schünemann-Besuch

Transparente, Fackeln in der Dunkelheit, Trillerpfeifen und ein offener Brief an Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU). Rund 50 Gieboldehäuser, darunter mehrere Kinder, nutzten am Montagabend den Besuch des Politikers, um dem Vertreter der Landesregierung ihr „Unverständnis hinsichtlich der Haltung der CDU zur Energiewende auszudrücken“.

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