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Kliniken in Herzberg und Northeim profitieren von Schließung der Geburtenstation in Duderstadt

Geburtenzahlen: Statistik 2017 Kliniken in Herzberg und Northeim profitieren von Schließung der Geburtenstation in Duderstadt

Wenig Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr hat das Standesamt Gieboldehausen bei der Jahresstatistik festgestellt. Dafür gibt es seit der Schließung der Geburtshilfe in Duderstadt eine deutliche Steigerung der Geburten in den Kliniken rund um das Eichsfeld.

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Osman war im vergangenen Jahr das 400. von insgesamt 464 Neugeborenen in der Albert-Schweitzer-Klinik Northeim (Archivbild).

Quelle: r

Gieboldehausen. Wenig Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr hat das Standesamt Gieboldehausen bei der Jahresstatistik festgestellt. Dafür gibt es seit der Schließung der Geburtshilfe in Duderstadt eine deutliche Steigerung der Geburten in den Kliniken rund um das Eichsfeld.

Nur eine Geburt hat das Standesamt Gieboldehausen beurkundet. „Diese Zahl fällt immer so klein aus, da wir hier keine Klinik haben und es sich gewöhnlich um Hausgeburten handelt, die wir beurkunden“, erklärt die Standesbeamtin Agneta Fütterer. Auch die Sterberate sei recht konstant geblieben. Im Jahr 2017 wurden demnach 109 Sterbefälle beurkundet. 2016 waren es 111, im Jahr davor 110.

70 Ehen seien 2017 in Gieboldehausen geschlossen worden, darunter zwei gleichgeschlechtliche. Außerdem wurde im Standesamt Gieboldehausen im vergangenen Jahr noch eine Lebenspartnerschaft eingetragen. „Das war, bevor das Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe in Kraft getreten ist“, erklärt Fütterer.

Mehr Babys in Herzberg und Northeim, weniger in Heiligenstadt

Die Helios-Klinik in Herzberg profitiere indes von der Schließung der Geburtenstation im Krankenhaus St. Martini in Duderstadt, da einige Eichsfelder Babys nun in Herzberg zur Welt kämen – sagt Pressesprecherin Daniela Kasper. Mit 617 Babys im vergangenen Jahr gab es einen Zuwachs von 59 Geburten gegenüber dem Vorjahr. 312 Jungen sind in Herzberg zur Welt gekommen, 296 Mädchen. 2016 gab es in Herzberg noch 558 Geburten, 2015 wurden 505 Babys in der Herzberger Klinik geboren.

Und auch das Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Northeim verzeichnet eine Steigerung bei der Geburtenrate. 464 Babys kamen dort 2017 zur Welt – und damit 80 mehr als 2016 und 102 mehr als 2015. Auch in Northeim wurden mehr Jungen geboren, nämlich 242 gegenüber 222 Mädchen. Zudem ist die Albert-Schweizter-Klinik mit dem Qualitätssiegel „Babyfreundliche Geburtsklinik“ ausgezeichnet worden. Die Zertifizierung geht auf eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Kinderhilfswerks Unicef zurück. Es soll den Aufbau einer engen Bindung zwischen dem Kind und seinen Eltern in der ersten Lebensphase sowie das Stillen unterstützen.

Im Eichsfeld-Klinikum in Heiligenstadt wurden 2017 insgesamt 717 Geburten verzeichnet, davon 359 Jungen und 358 Mädchen. Hier wurde – im Gegensatz zu Herzberg und Northeim – ein leichter Rückgang der Geburtenzahlen festgestellt. Im Jahr 2016 waren in Heiligenstadt noch 404 Jungs und 354 Mädchen auf die Welt gekommen, insgesamt also 758 Babys.

Von Claudia Nachtwey

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