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Klotz am Bein

Kommentar Klotz am Bein

Prima Lage. Schönes Haus. Der Blick beim Vorbeifahren am Rhume-Hotel trügt. Erst beim näheren Hinsehen wird deutlich, dass im einstigen Vorzeige- und Prestigeobjekt von Rhumspringe nichts mehr läuft.

Lediglich als Kulisse und Zwangsversteigerungsimmobilie tritt der einst so gesellige Treffpunkt noch in Erscheinung. Seit fünf Jahren gibt es dort keine rauschenden Feiern, Hochzeiten, Geburtstage und sonstige Veranstaltungen mehr. Nicht nur bei Rhumspringern kommt Wehmut auf. Aber was tun?

Was tun, wenn sich kein geeigneter Käufer für das Rhume-Hotel findet? Sollte die Gemeinde in die Pflicht genommen werden, in die sie – schon allein mangels finanzieller Mittel – gar nicht genommen werden könnte? Soll Rhumspringe das Haus übernehmen, wie es beispielsweise der Flecken Gieboldehausen tat, als er das Fachwerkschloss erwarb, um es für die Gemeinschaft und die Öffentlichkeit zu erhalten?

Nicht nur am Beispiel Niedersachsenhof in Gieboldehausen scheiden sich die Geister, wenn es um die Unterhaltung öffentlicher Einrichtungen geht. Von Klotz am Bein sprechen Gegner kommunaler Förderung. Schade: Ein Elfer-Ratskeller, wie er dank der Narren in Mingerode betrieben wird, zeichnet sich in Rhumspringe leider nicht ab.

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Einrichtung steht seit fünf Jahren leer

Bei einigen Anbietern im Internet wird das Rhume-Hotel in Rhumspringe nach wie vor als Reise- und Tagungsziel angepriesen. Doch die Ära als erfolgreicher gastronomischer Betrieb ist längst vorbei. Das Haus steht seit fünf Jahren leer. Es findet sich kein Käufer.

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