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Knifflige Aufgaben im Wald fördern den Sport

Sportverein Rhumspringe Knifflige Aufgaben im Wald fördern den Sport

Mit dem Jagdmesser schnitzt der Rhumspringer Jörg Schmiedekind dünne Späne vom Buchenholz. Ganz still wird die Gruppe um ihn herum, als er das Streichholz an den Spänehaufen hält, den Klaus Fasshauer mit seinen Händen vor der Windbrise schützt. „Nicht pusten“, ermahnt Schmiedekind die Kinder in der Gruppe.

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Feuer machen: Nur wenige Hilfsmittel sind erlaubt.

Quelle: Walliser

Duderstadt. Dann bricht Jubel aus: Es brennt – die erste Aufgabe wurde bewältigt.

Feuer machen mit höchstens fünf Streichhölzern und Reisig aus dem Wald ist eine der sechs Aufgaben, die Reinhild Müller vom SV Rhumspringe im Wald am Grillplatz vorbereitet hat. Damit nimmt der Sportverein an der Aktion „Natur aktiv erleben“ teil, die der Landessportbund am gestrigen Sonntag in ganz Niedersachsen veranstaltet hat.

Kooperationspartner sind die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz und der NDR. „Sport hängt schon immer auch mit Natur- und Umweltschutz zusammen, da viele Sportarten draußen stattfinden“, erklärt Yanneck Keßel, der von der Sportjugend Niedersachsen des Landessportbundes als Beobachter nach Rhumspringe kam. „Der Landessportbund will sich ein Bild davon machen, welche Aktionen wie von der Bevölkerung angenommen werden, um mit eigenen Angeboten entsprechend reagieren zu können“, nennt Keßel den Grund für seine Beobachtungen vor Ort.

Außerdem werde bei solchen Aktionen die Gemeinschaft gepflegt, betont er. Organisatorin Müller bestätigt: „Kinder und Wald – das passt immer. Da haben sie Freiraum und bewegen sich wie sie wollen.“ Das scheint auch für Erwachsene zu gelten. Die fünf Gruppen, die an der Aktion am Grillplatz teilnehmen, sind groß. Bis zu 15 Personen aus jeder Altersstufe marschieren auf der gekennzeichneten Strecke durch den Wald und haben sichtlich Spaß am Bewältigen der Aufgaben: Von einem Baumstamm soll ein 500-Gramm-Stück abgesägt werden, versteckte Tiere sollen gefunden und notiert und Tannenzapfen in einen Korb geworfen werden, Wechselsprünge auf einem Baumstamm werden gezählt, und auf einer Slackline – einem Balancierband – wird der freie Stand geübt.

Zum Abschluss warten Erfrischungen und Würstchen auf die Teilnehmer. In gemeinschaftlicher Runde werden Erfahrungen ausgetauscht und lustige Erlebnisse erzählt.

Von Claudia Nachtwey

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