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Landesfest kostet Duderstadt 150 000 Euro

Sponsoren spenden 550 000 Euro Landesfest kostet Duderstadt 150 000 Euro

150 000 Euro beträgt der städtische Anteil an der Finanzierung des Tags der Niedersachsen. Damit liegt das von der Stadt auszugleichende Defizit im Landesfest-Etat unter der vom Stadtrat festgelegten Obergrenze von 400 000 Euro. Die Präsentation der Abrechnung nutzte der Veranstalter, die städtische LNS-Gesellschaft, für einen Rückblick auf die Tage vom 13. bis 15. Juli.

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Sorgen für Veranstalter, Party für Zuschauer: Auftritt von Jürgen Drews auf der Hauptbühne des Tags der Niedersachsen.

Quelle: SPF

Duderstadt. Sie zog eine durchweg positive Bilanz des Großereignisses. „Ich bin froh, dass wir einen Abschluss machen und öffentlich Rechenschaft ablegen können“, sagte einleitend LNS-Aufsichtsratsvorsitzender Lothar Koch. „Das war ein Vorhaben mit ungewissen Ausgang, nicht nur wegen des Wetters“, bekannte Koch. Die Stadt sei finanziell ein „gewisses Abenteuer“ eingegangen, das durch die nun vorliegenden Zahlen gerechtfertigt werde.

Den Kostenrahmen des Landesfestes bezifferte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), zugleich LNS-Geschäftsführer, auf 825 000 Euro. 550 000 Euro wurden von Sponsoren finanziert, 125 000 nahmen die Veranstalter hauptsächlich über Standgebühren in der Gastronomie ein. Der 150 000-Euro-Beitrag der Stadt läge unter dem Finanzzuschuss, den vorherige Ausrichterstädte geleistet hätten, betonte Nolte.

Auf der Habenseite verbuchen Koch und Nolte positive Rückmeldungen der Landesregierung und tausender Akteure sowie die landesweite und länderübergreifende Resonanz auf das Landesfest. Nolte verwies auf 150 000 Besucher beim Tag der Niedersachsen in Duderstadt und die großflächige Berichterstattung in den Medien. Das sei „Werbung der Extraklasse für die Gemeinde und für die Region“. Nolte erklärte: „Die Entscheidung für den Tag der Niedersachsen – hätten wir sie wieder zu treffen, wir würden es wieder tun.“

Die Bevölkerung war ein guter Gastgeber

Dieses Selbstbewusstsein speist sich aus zwei Quellen. Zum einen die Unterstützung der Duderstädter. „Die Bevölkerung war ein guter Gastgeber. Die Identifizierung mit diesem Vorhaben war hochprozentig“, sagte Koch. Zum anderen verwies Nolte auf die gute Arbeit des Organisationsteams und nannte stellvertretend Gerald Werner und Manfred Thiele. Die wiederum erklärten, die Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort – Vereinen, Kirchen, Institutionen – sei entscheidend gewesen. „Das war eine Gemeinschaftsleistung der Stadt“, so Werner.

Gab es, trotz aller Vorbereitung, auch Schrecksekunden während des Landesfestes für das Team? Thiele nennt als Beispiel den Landesfest-Sonnabend. Da stand Partykönig Jürgen Drews auf der Hauptbühne, und der Andrang wurde immer größer. Gegen 16 Uhr habe der Sicherheitsdienst gemeldet, „Es wird eng!“, berichtete Thiele. In der Leitstelle habe es die Befürchtung gegeben, der Platz vor der Oberkirche sei überfüllt. Vor Ort habe er dann feststellen können, dass die Fluchtwege frei waren. Die Party ging weiter, passiert ist nichts. Eine Reihe solcher Situationen habe unaufgeregt hinter den Kulissen geregelt werden können, fügt Nolte hinzu.

Erfreulich für das Organisationsteam sei gewesen, dass es nach dem Landesfest viele positive Rückmeldungen bekommen habe. Auch vorherige Kritiker hätten ihm nach dem Tag der Niedersachsen bestätigt, das Fest sei gut gelaufen. „Das freut einen“, betonte Thiele.

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