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Landwirte fahren tonnenweise süße Feldfrüchte ein

Hochbetrieb in den Zuckerfabriken Landwirte fahren tonnenweise süße Feldfrüchte ein

Dem Ende einer außerordentlich gut verlaufenen Kampagne blicken die rund 200 Rübenbauern im Landkreis Göttingen, davon 70 im Untereichsfeld, entgegen. Ertragreich und süß fällt die Ernte aus.

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In der Feldflur von Immingerode mit Blick auf Duderstadt: Rüben in Massen kurz vor dem Abtransport in die Zuckerfabrik.

Quelle: Blank

Eichsfeld. Offiziell endet die Kampagne am kommenden Mittwoch, 16. Januar. Doch schon jetzt können die Bauern mit der Ernte „hochzufrieden“ sein, wie Dirk Wollenweber vom Zuckerrübenanbauerverband Südniedersachsen berichtet.

Wollenweber

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Mit 77 Tonnen Ertrag pro Hektar gehöre das Eichsfeld zu den „Spitzenregionen Norddeutschlands“, erläutert der Geschäftsführer. „Der Ertrag liegt zehn Prozent über dem Durchschnittswert der Nordzucker AG.“

Nur wenig niedriger fallen Wollenweber zufolge die Erträge im Raum Göttingen aus: „Mit 75 Tonnen pro Hektar sind auch dort überdurchschnittliche Erträge erwirtschaftet worden.“

Nicht nur die Erträge stimmen, auch der Zuckergehalt.  Mit 18,2 Prozent wird der sonst übliche Wert von 17,5 deutlich überschritten. „Wir haben Glück mit dem Wetter gehabt“, führt Wollenweber die Ernte auf die guten Bedingungen in den vergangenen Monaten zurück. „Während es im Sommer beispielsweise im Bereich Hildesheim sehr trocken gewesen ist, hat es im Eichsfeld und im Raum Göttingen immer wieder einmal geregnet, was den Rüben gut getan hat“, berichtet der Experte.

Durch die milde Witterung habe es auch keine Frostschäden gegeben, so Wollenweber.

Am gestrigen Dienstag sind aus der Feldflur bei Immingerode die letzten Rüben im Eichsfeld abgefahren worden. Die riesigen Berge an den Rübenfeldern, auch Mieten genannt, sind mittlerweile abgeräumt. In den Zuckerfabriken der Nordzucker AG werden die Feldfrüchte jetzt verarbeitet.
Zehn Lastzüge waren nach Angaben von Jan Hampe vom Maschinenring Göttingen in den vergangenen Wochen täglich auf dem Weg von Südniedersachsen in die Zuckerfabriken der Nordzucker AG auf Achse.

Vornehmlich fuhren die Rübenbauern aus dem Eichsfeld und aus dem Raum Göttingen die Zuckerfabrik in Schladen im Nordharz an. In den vergangenen Tagen mussten aber viele der Rüben nach Nordstemmen transportiert werden. „Aus betriebswirtschaftlichen Gründen hat die Nordzucker AG die Rübenströme dorthin umgeleitet“, erklärt Wollenweber. Im großen und ganzen seien Roden und Verladen sowie der Transport sauber und trocken verlaufen, berichtet Landwirt Adalbert Gerhardy jun. aus Gieboldehausen.

Vom Auftakt der Rübenkampagne am 7. September an war er im Eichsfeld im Auftrag des Maschinenrings koordinierend tätig und steuerte oft selbst einen Rübenroder.

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