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Landwirte rechnen mit gutem Zuckerrübenjahr

Bilanz zur Rode-Halbzeit Landwirte rechnen mit gutem Zuckerrübenjahr

Nach sehr guten Jahren ist auch diesmal in Südniedersachsen wieder mit einer guten Zuckerrübenernte zu rechnen. Zur Halbzeit der Rode-Saison kommen Ertrag und Zuckergehalt den Vorjahreswerten näher. Die Rübenanbauer sind zufrieden.

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Lädt geerntete Rüben zum Abtransport ab: Andreas Dittmann auf dem Eichsfelder Rübenroder.

Quelle: Thiele

Im Landkreis Göttingen und den angrenzenden Regionen seien in den vergangenen Jahren „Höchstertragsjahre“ verzeichnet worden, berichtet Dirk Wollenweber vom Zuckerrübenanbauerverband Südniedersachsen. An diese Werte von bis zu 75 Tonnen je Hektar Ertrag und einen Zuckeranteil von über 17 Prozent erneut heranzukommen, sei kaum denkbar gewesen, so der Geschäftsführer. „Der nasse August und die Trockenheit davor sprachen dagegen.“

Nachdem anfänglich nur eine unterdurchschnittliche Ernte einkalkuliert worden sei, könnte inzwischen von durchschnittlichen und guten Werten gesprochen werden, so Wollenweber. Insbesondere im Eichsfeld, beispielsweise im Naturraum Gieboldehausen, wie er beim Zuckerrübenanbauerverband in Hildesheim verzeichnet ist, liege der Zuckergehalt der abgelieferten Rübenfrüchte jetzt bei fast 17 Prozent. Im Raum Göttingen seien 16,5 Prozent erreicht.

Von guten Rodebedingungen berichtet Jan Hampe vom Maschinenring Göttingen. Unter dem Dach der Organisation sind fünf Rodemaschinen seit September auf den Rübenäckern in Südniedersachsen und Nordhessen zur Ernte auf Achse. Seit dem Jahr 2004 sind die Landwirte in der Rodegemeinschaft Eichsfeld-Göttingen-Werratal zusammengeschlossen und sorgen für das Roden und den Abtransport der Früchte in die Zuckerfabriken.

„Gut die Hälfte der Rüben sind raus“, erläuterte gestern auf Tageblatt-Anfrage der Gieboldehäuser Adalbert Gerhardy, jun., der als Einsatzleiter für den Rübenroder im Eichsfeld fungiert und mit den Fahrern Kontakt hält. Andreas Dittmann aus Westerode war gestern den ganzen Tag über mit dem Roder auf Achse. Voraussichtlich noch bis in die ersten Novemberwochen werden die Rüben gerodet. Auch beim Abtransport in die Zuckerfabriken läuft alles nach Plan.

Die Rüben aus dem Eichsfeld werden in die Zuckerrübenfabrik nach Schladen gebracht. Voraussichtlich bis Januar kommenden Jahres laufen die Transporte. So lange dauert auch die Rüben-Kampagne. „Wir hoffen auf gutes Wetter.“ Darin stimmen Wollenweber, Hampe, Gerhardy und Dittmann überein. Möglichst trocken und sauber sollen die Rüben geerntet werden.

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