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Legte Lehrerin Schüler an die Leine?

Tatort Gut Herbigshagen Legte Lehrerin Schüler an die Leine?

Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt wegen eines Vorfalls auf Gut Herbigshagen. Im Natur-Erlebniszentrum der Heinz-Sielmann-Stiftung bei Duderstadt soll eine Lehrerin einen ihrer Schüler an die Leine gelegt und einen Gang entlang geführt haben.

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Ziel einer Klassenfahrt: Auf Gut Herbigshagen bei Duderstadt soll eine Lehrerin einen ihrer Schüler an einer Leine auf- und abgeführt haben.

Quelle: Blank

Duderstadt. Dieser Vorwurf gegen eine Pädagogin der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Wennigsen bei Hannover sorgte bereits am Mittwoch bundesweit für Schlagzeilen. Journalisten lenkten die Aufmerksamkeit der Ermittler nun auf den möglichen Tatort Herbigshagen.

Wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, Andreas Buick , gegenüber dem Tageblatt bestätigte, habe er gestern davon erfahren, dass sich der Vorfall während einer Klassenfahrt nach Duderstadt ereignet haben soll. Polizisten hätten von Medienvertretern den Zielort der Klassenfahrt erfahren und die Staatsanwaltschaft informiert, führte Buick aus.

Er habe sich daraufhin an die Landesschulbehörde gewandt, die bereits gegen die Lehrerin ermittelt. Die Schulbehörde habe  Gut Herbigshagen als Schauplatz des Vorfalls bestätigt.

Buick leitete daraufhin ein Verfahren ein. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Nötigung. Er habe den Fall einem Kollegen übergeben, der nun prüfen werde, ob ein Anfangsverdacht vorliege, so Buick.

Die Frage, ob die Landesschulbehörde von sich aus die Göttinger Staatsanwaltschaft hätte einschalten müssen, verneinte der Oberstaatsanwalt. Warum er dann von sich aus ein Verfahren eingeleitet habe? Er wolle prüfen lassen, ob ein Anfangsverdacht bestehe, wiederholte Buick.
Zugetragen haben soll sich der Vorfall bereits vor den Herbstferien im Oktober.

Während einer Fahrt mehrerer Klassen der Wennigser Sophie-Scholl-Gesamtschule soll eine Lehrerin einem Schüler der achten Klasse eine Leine um den Bauch gelegt und ihn vor Mitschülern auf und ab geführt haben – angeblich als erzieherische Maßnahme.

Schüler hatten ihren Eltern davon berichtet, die sich an die Schulleitung wandten. Diese informierte die Landesschulbehörde, die seitdem ermittelt. Diese Prüfung dauere an, weil weitere Beschwerden gegen die betroffene Lehrerin bekannt geworden seien, hatte die Schulbehörde erklärt. Seit gestern ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft.

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„Es hat mich an Guantanamo erinnert“, kommentiert Ingo Bickel, Leiter der St.-Ursula-Schule in Duderstadt, den Vorfall, über den seit Mittwoch unter der Schlagzeile „Lehrerin legt Schüler an die Leine“ bundesweit Medien berichten. Während einer Klassenfahrt zum Gut Herbigshagen in Duderstadt soll die Pädagogin den Schüler wegen schlechten Benehmens entsprechend diszipliniert haben.

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