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Lehrer aus Kenia unterrichtet Deutsch in Gieboldehausen

Nicholas Ndege drei Wochen an Gesamtschule Lehrer aus Kenia unterrichtet Deutsch in Gieboldehausen

Der Lehrer  kommt auf diesem Wege der  deutschen Kultur und Sprache näher, die Schüler erfahren und lernen vieles aus dem Herkunftsland des Gast-Pädagogen. Dies ist der Grundgedanke einer Initiative des Auswärtigen Amts unter dem Begriff  „Schulen: Partner der Zukunft“. Die Kooperative Gesamtschule (KGS) in Gieboldehausen hat beste Erfahrungen gesammelt.

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Von Kenia ins Eichsfeld: Nicholas Ndege mit Schülern der KGS Gieboldehausen im Deutschunterricht.

Quelle: EF

Gieboldehausen. Im Rahmen eines Hospitationsprogramms war Nicholas Ndege aus Nairobi drei Wochen lang als Gastlehrer an der KGS in Gieboldehausen tätig. Der 40-jährige Pädagoge aus Kenia sei mit großer Herzlichkeit von allen Seiten aufgenommen worden, berichtet Gesamtschuldirektorin Inge Berger. „Mit großem Interesse hörten die Schüler ihm zu, wie er ihnen von seiner Schule und dem Leben in Kenia berichtet“, erläutert Berger.

Sie hätten Spaß daran gehabt, wenn Ndege mit ihnen Chapatis, eine Art Pfannkuchen aus Mehl, das er eigens dafür mitgebracht hatte, gebacken, Basketballtraining durchgeführt oder selbst einmal eine Deutschstunde gegeben habe.

Nicholas Ndege ist Lehrer an der Alliance High School in Nairobi – eine Secondary School, die von 1200 Schülern besucht wird und der ein Internat angegliedert ist. „Vielleicht lässt sich ja der Wunsch, den er von seinen Deutschschülern auf die Reise mitbekommen hat, in nicht allzu ferner Zukunft realisieren: einen Austausch mit der KGS Gieboldehausen“, sagt die Direktorin: „Der erste Schritt ist jedenfalls getan.“

Im Frühjahr dieses Jahres hatte die Gesamtkonferenz der KGS beschlossen, sich an der „PASCH-Initiative (Partnerschaftsinitiative)  des Auswärtigen Amts zu beteiligen. Sie wurde 2008 ins Leben gerufen und wird von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, dem deutschen Akademischen Auslandsdienst, dem Goetheinstitut und dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz (KMK) umgesetzt.

Ziel sei es, durch ein weltweites Netz von Partnerschulen mit verstärkter Deutschanbindung eine lebendige und langfristige Bindung zu Deutschland aufzubauen, berichtet Berger.

Deutschlehrer aus verschiedenen Teilen der Welt würden unterstützt, indem sie an Sprachkursen und Hospitationsprogrammen in Deutschland teilnehmen können. Schulleiterin Berger weist auf ein Statement von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hin: „Wir wollen offen sein für die Vielfalt der Kulturen und tolerant gegenüber der Eigenständigkeit anderer Menschen. Dafür benötigen wir mehr denn je Orte der Verständigung, des gemeinsamen Lernens und der Kreativität.“

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