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Lichterzauber lockt 2000 Besucher

Lichterzauber lockt 2000 Besucher

Der erste Schnee im Eichsfeld am Sonnabendmorgen freute Ina Bickel. „Den haben wir bestellt“, sagte die Initiatorin des Kunsthandwerkermarkts „Lichterzauber“. So kam für Veranstaltung in der Duderstädter St.-Ursula-Schule zu Gunsten der Elterninitiative Charge-Syndrom die richtige Stimmung auf.

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Für das Friedenslicht: Pfadfinder bekleben Gläser.

Quelle: Lüder

Duderstadt . Über zwei Tage konnten etwa 2000  Besucher bei der vierten Auflage des „Lichterzaubers“ einen Einblick ins Schaffen regionaler Kunsthandwerker bekommen und sich in vorweihnachtliche Stimmung versetzen lassen.

Verschneite Tannenwälder aus Holz, Kerzenhalter aus Stein oder Papier, Adventskalender aus bunten Socken, Filzhüte, selbst gewebte Kleidungsstücke und Nistkästen – mit Schalke-04-Logo oder als Fachwerkhaus – die Angebote waren ebenso vielfältig wie phantasievoll. Bereits zum Auftakt mit Grußworten von Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU) und unter musikalischer Begleitung von Wolfgang Sima und Hans-Georg Pniwczak drängten sich die Gäste in der Aula und auf der Balustrade der Schule.

Die Duderstädter Schmuck-Designerin Michaela Wesselak ist seit Jahren beim „Lichterzauber“ mit einem Stand vertreten und lobte den Zusammenhalt unter den Ausstellern und Künstlern. „Man kennt und unterstützt sich untereinander. Für viele von uns ist dieser Markt ein guter Start für das Weihnachtsgeschäft“, sagte sie. Imker Jürgen Reineke aus Waake war zum zweiten Mal dabei und bot den Hong seiner Bienen an.

Vor dem Kaufen wurde probiert. „Honig wird zwar im Sommer geerntet, aber auf den Tisch gehört er wegen seiner gesunden Eigenschaften auch im Winter“, erklärte er und zählte die Verzehr-Varianten auf: in Milch, in Tee, in Kuchen, aber am leckersten einfach vom Löffel, findet der Fachmann.

Die Duderstädter Pfadfinder haben einen Bastelstand aufgebaut, wo Kinder Einweckgläser verzierten. „Die bunten Gläser werden Weihnachten in der Gemeinde St. Cyriakus verteilt. Darin können die Leute das Friedenslicht nach Hause transportieren“, erklärte der 30-jährige Pfadfinder Thomas Preis.

„Der Lichterzauber ist auch im Internet vertreten, und über die Portale entsteht ebenfalls Kundenkontakt“, sagte Bickel, die zusammen mit der Keramik-Künstlerin Sabine Tippach den Löwenanteil der Organisation auf die Beine stellte. Dass ihr Mann Ingo Bickel Schulleiter der St.-Ursula-Schule sei, vereinfache die Sache mit den Räumlichkeiten.

„Uns steht im Herbst die Aula für den Lichterzauber zur Verfügung, dafür initiieren wir am ersten Märzwochenende den Frühlingsboten-Markt, dessen Erlöse der Schule zugute kommen“, erklärte Ina Bickel mit dem Hinweis, dass in zwei Wochen – also zu Beginn der Vorweihnachtszeit – die Frühlingsplanung los gehe.

ny

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Ausstellung

Auf „Lichterzauber“ folgen „Frühlingsboten“: Bereits zum dritten Mal organisiert das Team um die Duderstädterin Ina Bickel in der Aula der Duderstädter St. Ursula-Schule die Frühlings-Ausstellung, die in diesem Jahr am ersten März-Wochenende stattfindet. Rund 40 Kunsthandwerker sind dabei.

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