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Manfred Otto Nachfolger von Hubertus Werner

Neuer Ortsbürgermeister in Duderstadt Manfred Otto Nachfolger von Hubertus Werner

Manfred Otto (CDU) ist von den Mitglie­dern des Duderstädter Ortsrates mehrheitlich zum Orts­bürgermeister gewählt worden. Der bisherige zweite Stellvertreter von Hubertus Werner, der von seinem Amt zurückgetreten war, erhielt in geheimer Abstimmung zehn Ja-Stimmen, fünfmal Nein und zwei Enthaltungen.

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Duderstadts Ortsbürgermeister Manfred Otto (CDU, Mitte) mit seinen Stellvertretern Thorsten Feike (FDP, links) und Thorsten Krone (CDU)

Quelle: Rüdiger Franke

Duderstadt. Zunächst stellten die Mitglieder des Ortsrates den Sitzverlust von Hubertus Werner fest, wodurch dessen Mitgliedschaft im Ortsrat endete. Anschließend wurde Harald Lange als neues Ortsratsmitglied verpflichtet. Als unabhängiges Mitglied schloss er sich der CDU-Fraktion an. Lange ist seit 36 Jahren im Ortsrat aktiv – mit einem Jahr Unterbrechung. „Ich habe 1981 begonnen“, erzählt Lange, früher Mitglied der SPD und für drei Wahlperioden deren Fraktionsvorsitzender.

Dann stand die Neuwahl an. Matthias Schenke (SPD) forderte zu Beginn des Tagesordnungspunktes, dass die größte Oppositionspartei wie im Rat der Stadt als Zeichen einer guten Zusammenarbeit einen Vertreter des Ortsbürgermeisters stellen sollte. Er hielte es für unglücklich, mit einer klaren Frontenteilung zu beginnen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Rössing-Schmalbach schlug Manfred Otto als neuen Ortsbürgermeister vor. Dadurch musste auch der zweite stellvertretende Bürgermeister neu gewählt werden. Lothar Dinges erklärte, dass die WDB in der Fraktionssitzung beschlossen habe, keinen Vertreter stellen zu wollen und sich stattdessen in den Arbeitsgruppen in die inhaltliche Arbeit einzubringen. Rössing-Schmalbach schlug Thorsten Krone (CDU) zur Wahl vor. In erneut geheimer Abstimmung stimmten 13 Mitglieder dafür und drei dagegen, bei einer Enthaltung. Thorsten Feike (FDP) bleibt erster Stellvertreter.

„Zunächst möchte ich mich recht herzlich bedanken bei denen, die mich gewählt haben – aber auch bei denen, die mich nicht gewählt haben“, sagte Otto in seiner Antrittsrede. „Ich sehe das als Herausforderung an.“ Für ihn hätten die Wörtchen Kompromiss und Gemeinsamkeit einen hohen Stellenwert in der Ratsarbeit. Dazu hatte der Geschichtslehrer ein Zitat von Otto von Bismarck gewählt: „Ein großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.“ Diese Worte ließen sich auch auf die Arbeit im Ortsrat anwenden.

Arbeitsgruppen

Auf der Tagesordnung stand auch die Benennung der Mitglieder der Arbeitsgruppen (AG). Während die Gremien „Bäume“ und „Entwicklungskonzept Duderstädter Spielplätze“ nicht zur Diskussion standen, mussten die Mitglieder über einen Antrag der SPD-Fraktion, die AG „Innenstadt“ zu verkleinern und dafür mit externem Sachverstand zu ergänzen, abstimmen. Als Hintergrund nannte die Fraktionsvorsitzende Doris Glahn die Tatsache, dass diese AG noch nicht einmal zusammengekommen sei, was vermutlich an der Größe liege. Während sich SPD, WDB und Grüne für eine Verringerung aussprachen, sahen CDU und FDP keine Notwendigkeit dafür. Der Ergänzung mit externen Experten hielten aber auch sie für sinnvoll. Dennoch fand der Antrag bei der Abstimmung keine Mehrheit.

Zum Abschluss betonte Schenke, dass er es schade finde, dass es keine Verabschiedung von Hubertus Werner gegeben habe. Er habe sehr viel in seinem Amt geleistet, auch wenn man nicht immer einer Meinung gewesen sei. Feike erklärte, dass Werner an der kommenden Sitzung teilnehmen werde und dass er dann auch verabschiedet werde.

Von Rüdiger Franke

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