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Mehrheit für zusätzlichen Feiertag

Umfrage in Duderstadt Mehrheit für zusätzlichen Feiertag

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will den Reformationstag am 31. Oktober als festen Feiertag in Niedersachsen einrichten. Befragte Passanten befürworten mehrheitlich einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag, können sich aber auch einen anderen Anlass und damit ein anderes Datum dafür vorstellen.

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Aus Sicht von Jochen Mitschke muss ein zusätzlicher Feiertag nicht unbedingt ein kirchlicher sein.

Quelle: Artmann

Duderstadt. Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will den Reformationstag am 31. Oktober als festen Feiertag in seinem Bundesland einrichten. Befragte Passanten befürworten mehrheitlich einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag, können sich aber auch einen anderen Anlass und damit ein anderes Datum dafür vorstellen.

„Kann man sich mit beschäftigen“, sagt Hubert Zebski zu dem Vorschlag aus der Politik. Der Duderstädter findet die Idee eines dauerhaft arbeitsfreien Reformationstages „grundsätzlich gut“ . Dies könne ein „kleiner Ausgleich“ zu den eher katholisch geprägten Feiertagen sein, betont der 80-Jährige.

Dieter Thomas

Dieter Thomas

Quelle: Artmann

„Ich freue mich, dass der Reformationstag dieses Jahr zu den Feiertagen dazu kommt, aber ich habe ihn in den letzten Jahren nicht sonderlich vermisst“, sagt Diana Kalteborn. Als Atheistin fehle ihr der kirchliche Bezug. „Ich profitiere nicht so von einem kirchlichen Feiertag, da ich ihn nicht zelebriere“, erklärt die 46-jährige Duderstädterin.

„Grundsätzlich haben wir in Niedersachsen ein Feiertagsdefizit“, konstatiert Jochen Mitschke. Ob ein zusätzlicher Feiertag unbedingt ein weiterer kirchlicher Feiertag sein müsse, stelle er in Frage. Er könne sich als Feiertag auch „den Tag des Grundgesetzes“ oder den 9. November vorstellen, an dem sich sowohl Unerträgliches als auch Freudiges ereignet habe, meint er in Anspielung auf die Reichspogromnacht als auch den Mauerfall.

Gerhard Weidner

Gerhard Weidner

Quelle: Artmann

„Wenn der Tag frei ist, sollten die Menschen ihn auch nutzen, um ihren Glauben zu leben“, äußert Irmtraud Wüstefeld. Positiv bewertet es die 71-Jährige, dass es für die Arbeitnehmer ein zusätzlicher arbeitsfreier Tag wäre. Diese Ansicht teilt auch Dieter Thomas. Wie auch andere Befragte spricht er von einem „Ausgleich“ im Verhältnis zu anderen Bundesländern.

Diana Kaltenbornquer

Diana Kaltenbornquer

Quelle: Artmann

Bundesweite Lösung bevorzugt

Aus einem Bundesland, in dem der Reformationstag bereits Feiertag ist, kommt der Thüringer Gerhard Weidner. „Die Leute freuen sich, dass es ein arbeitsfreier Tag ist“, betont der 59-Jährige aus Niederorschel. Viele würden zum Einkaufen in benachbarte Bundesländer fahren. „Es wäre besser, wenn es für Feiertage eine bundesweite Lösung gebe“, meint der Eichsfelder.

Von Axel Artmann

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