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Maroder Hartmannkanal erhält Betonspritzen

Hohlräume, Risse und Spalten entdeckt Maroder Hartmannkanal erhält Betonspritzen

Die Stadt Duderstadt hat bei ihren Bauten schon böse Überraschungen erlebt. Die neuerliche Rathaussanierung nach nur 13 Jahren ist dafür ein herausragendes Beispiel. Die neueste schlechte Nachricht lauert in der Tiefe.

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Sanierungsarbeiten bringen Licht in Duderstadts marode Unterwelt: Der Hartmannkanal wird derzeit mit Beton stabilisiert.

Quelle: Tietzek

Der Hartmannkanal ist marode. Der Kanal führt einen Seitenlauf des Sandwassers unterirdisch von der Kreuzung Worbiser Straße/Steintorstraße unter dem Schützenring bis zum Wiederaustritt an der Schindangerbrücke.

Dieser in den späten 20er-Jahren des vergangenen Jahrhundertes gebaute Hochwasserentlastungskanal weist eine große Zahl von Rissen, Brüchen und Hohlräumen auf. Es muss um seine Stabilität gefürchtet werden.

Wie Johannes Böning von der städtischen Bauverwaltung im Duderstädter Bauausschuss erläuterte, ist eine Spezialfirma aus dem Bereich Lippe/Detmold seit Mitte des Monats dabei, mit Spezialbeton den Kanal neu auszukleiden und Hohlräume zu verfüllen. Gleichzeitig muss das den Kanal umgebende Erdreich verfestigt werden. Ende dieser Woche sollen die Arbeiten im ersten, 60 Meter langen Abschnitt des unterirdischen Kanals abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 50 000 Euro.

Dabei wird es nicht bleiben. Bei einer Begehungen des Kanals ist festgestellt worden, dass das gesamte Bauwerk mit einer Länge von etwa 400 Metern noch detailliert untersucht und mit hoher Wahrscheinlichkeit saniert werden muss.

Die erforderlichen Mittel werden die Haushalte der kommenden Jahre belasten. Aus Gründen der Sicherheit, so unterstrich Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), müssten die Arbeiten jedoch unbedingt vorgenommen werden. Nolte: „Wir dürfen keinesfalls auf einen Einbruch warten – und das in Kenntnis der Tatsache, das tagtäglich viele hundert Tonnen Lkw-Last auf dem Schützenring über den Kanal rollen.“

Von Sebastian Rübbert

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