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Martina Vollmer neue Jugendwartin der Feuerwehr

Immingerode, Tiftlingerode und Gerblingerode Martina Vollmer neue Jugendwartin der Feuerwehr

Um dem Nachwuchsmangel in der Jugendfeuerwehr entgegenzuwirken, haben sich die Ortschaften Immingerode, Tiftlingerode und Gerblingerode zusammengetan. „Immingerode und Tiftlingerode haben schon länger eine gemeinsame Gruppe, Gerblingerode ist neu dazugekommen“, erklärt Martina Vollmer, die zum Jahreswechsel das Amt des Jugendwarts von Ralf Maziossek übernommen hat.

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Niklas hat den Knoten geschafft: Mit dem doppelten Ankerstich können Gerätschaften hochgezogen werden.

Quelle: Schauenberg

Eichsfeld. Die Immingeröderin wird bei der Leitung der Jugendfeuerwehr von Marius Bernhard unterstützt, der sich selbst als „Quereinsteiger“ sieht. „Ich bin erst mit 16 zur Feuerwehr gekommen“, erklärt der Tiftlingeröder, der nun seit drei Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv ist.

Martina Vollmer

Martina Vollmer

Quelle:

Wie wichtig gut ausgebildete Feuerwehrleute sind, zeigt sich spätestens dann, wenn bei Bränden und Unfällen Menschenleben gerettet werden. Da geht es manchmal um Sekunden. Zeit wird bei Rettungsarbeiten vor allem dadurch gespart, wenn die Handgriffe der Retter sitzen und jeder weiß, was er zu tun hat. Aber gute Teamarbeit, Schnelligkeit und Kenntnisse im Umgang mit Gerätschaften müssen trainiert werden.

Am heutigen Übungsabend  sollen Rettungsknoten erlernt werden. Dazu haben sich die Jugendlichen aus den drei Ortschaften im Immingeröder Gerätehaus versammelt. „Im Winter stehen mehr Theorie, Gerätekunde und Unfallverhütung auf dem Programm, im Sommer gehen wir viel nach draußen und proben alle Grundlagen, um die Jugendlichen auf die Kenntnisse der erwachsenen Freiwilligen Feuerwehr vorzubereiten. Aber viel Spiel und Spaß sind auch dabei“, erklärt Martina.

Knoten knüpfen und Lasten sichern

Im Gerätehaus entrollen sich lange Seile auf dem Fußboden, und die Jugendlichen versuchen, diverse Knoten zu knüpfen, die sicher Lasten, Geräte oder auch Menschen abseilen oder heraufziehen sollen. Manchen gelingt das schon ganz gut. Niklas ist seit drei Jahren in der Jugendfeuerwehr und zeigt den jüngeren Kameraden die Handgriffe. Martina und Marius kontrollieren die Resultate, geben Verbesserungsvorschläge und zeigen neue Knoten-Varianten, die Namen tragen wie Ankerstich, Rettungsbund oder Zimmermannsstich.

Welche Eigenschaften außer Geschicklichkeit bei Feuerwehrleuten ebenfalls wünschenswert sind? Sportlichkeit, Teamgeist, Schnelligkeit und Mut sind gefragt, wissen die Jugendlichen. „Feuerwehr ist anders als Fußball. Wir haben auch Wettkämpfe, trainieren unsere Fitness und müssen in der Mannschaft zusammenhalten, aber bei uns steht immer auch der Gedanke dahinter, anderen zu helfen“, sagt Martina. Die Gruppe nickt bestätigend.

Zu wenig Jugendliche

Nicht Desinteresse, sondern zu wenig Jugendliche in den Dörfern seien der Grund für Nachwuchsmangel bei der Jugendfeuerwehr, sagt Daniel Daume als Gemeindejugendwart der Stadt Duderstadt. „Es wird auf immer mehr Zusammenarbeit zwischen den drei Gemeinden hinauslaufen“, schätzt er die Lage ein. Aber auch für die Zukunft sei es wichtig, genügend Ehrenamtliche für Brandschutz und Rettungsarbeiten zu begeistern.

Die Jugendfeuerwehr der drei Gemeinden trifft sich mittwochs, im Winter alle zwei Wochen ab 18.30 Uhr, ab März jede Woche um 18 Uhr. Willkommen sind alle Jugendlichen zwischen zehn und 16 Jahren. Infos bei Martina Vollmer unter Telefon 0175/ 5979031.

Von Claudia Nachtwey

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