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McAllister schwört Basis auf Endspurt ein

600 Besucher feiern den Ministerpräsidenten McAllister schwört Basis auf Endspurt ein

Die orangen CDU-Windrädchen im Pflanzkübel vor dem Bürgerhaus standen still, im Saal ging es stürmisch zu. „Es gibt keine Wechselstimmung in Niedersachsen“, konstatierte ein von Umfragen beflügelter und einem ZDF-Team begleiteter  Ministerpräsident vor rund 600 Besuchern.

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Jubelnde McAllister Anhänger.

Quelle: Schauenberg

Seulingen. Mit seinem Auftritt eröffnete die CDU in Südniedersachsen am Montagabend die heiße Phase des Landtagswahlkampfes.

Und die Basis feierte mit „I’m a Mac“-Cheerleader-Schildern, standing ovations und Blasmusik ihren zum Niedersachsenlied einmarschierenden Landesvater. David McAllister war nicht das erste Mal in Seulingen, und nicht nur Fritz Güntzler (MdL) freute sich über den Andrang: „Was Passau für die CSU, ist Seulingen für die CDU.“

Bevor „der beliebteste Ministerpräsident Deutschlands“ zu einer mehr als einstündigen Rede mit unterhaltsamen Zwischentönen ausholte, schlugen die Landtagskandidaten aus dem Kreis Göttingen kämpferische Töne an. „Wer den Irrsinn eines Großkreises in Südniedersachsen noch verhindern will, muss CDU wählen“, rief Dinah Stollwerck-Bauer ins Publikum. „Wir sind das Kernproblem einer hoffentlich nicht gelingenden Kreisfusion“, setzte Lothar Koch nach:

„Niedersachsen ist ein ländliches Flächenland und nicht der Wurmfortsatz Hannovers. Gott bewahre uns vor weiteren Regionen!“. Für Lacher im Saal und einen sichtlich amüsierten McAllister sorgte Koch mit seinem Lob für die Kanzlerin: „Ich bin bannig stolz auf das Mädchen. Angela Merkel könnte den vierten Mann bei den Heiligen Drei Königen machen.“

McAllister will das weiterleiten, lobte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte für den Tag der Niedersachsen, kokettierte mit seinen preußisch-schottischen Wurzeln, warb um Erst- und Zweitstimmen („Die FDP schafft den Sprung in den Landtag aus eigener Kraft“) und schwor das „bürgerliche Lager“ auf den Endspurt zu einem „Herzschlagfinale“ ein.

Kräftig ausgeteilt wurde gegen den politischen Gegner – die „arrogante, geradezu bräsige SPD“ und ihren  Kanzlerkandidaten („Dienen und Verdienen ist ein wesentlicher Unterschied“) ebenso wie die „verachtende Polemik grüner Schlauschnacker und Dösbaddel, die über Landwirte herziehen“. Sinnreduzierten Schulstrukturdebatten stellte er Vielfalt und Wahlfreiheit entgegen und forderte Respekt vor verschiedenen Lebensentwürfen. McAllister hob den Aufschwung Niedersachsens unter seiner Regierung hervor und will „die Erfolgsgeschichte fortsetzen“.

Dazu gehört das Ziel, spätestens 2017 einen Etat ohne neue Schulden vorzulegen. Das gelang in Niedersachsen nur einmal: 1946 unter dem britischen Militärgoverneur Sir Gordon McReady, einem Schotten.

Die heiße Phase des Wahlkampfs zur Landtagswahl hat die CDU am Montagabend mit einem Besuch von Ministerpräsident David McAllister in Seulingen eröffnet. © Schauenberg

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