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Menschen in Innenstadt holen

Denkmalpflege Menschen in Innenstadt holen

Weg vom Negativ-Image der Denkmalpfleger will der oberste niedersächsische Vertreter der Zunft. Stefan Winghart, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, wehrt sich gegen das „Zerrbild“, das von Denkmalschützern bestehe. „Wir sind bemüht, alles zu erfüllen, damit die Nutzung eines Denkmals möglich ist“, sagt er mit Blick auf sanierungswillige Hauseigentümer. Das sagt er mit Überzeugung, „denn eines ist klar: Ein nicht genutztes Denkmal stirbt.“

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Setzt auf Beratung: Präsident Stefan Winghart in Duderstadt.

Quelle: OT

„Wir müssen die Menschen in die Innenstädte bringen“, stellt der 57-Jährige mit Verweis auf den demografischen Wandel fest. Das bedeute, dass man dort den Anforderungen der Menschen begegnen müsse beim Ausbau, bei Balkonen, bei Parkplätzen. Innenstädte dürften nicht „in Schönheit sterben“. Gleichzeitig müssten sie aber Denkmal bleiben, beschreibt Winghart die Balance, die Denkmalpflege wahren müsse, die nicht „reine Fassadenkleisterei“ bleiben dürfe.
Wie diese Balance zu halten ist, darüber hat Winghart schon bei seinem ersten Besuch in Duderstadt seit seinem Amtsantritt im Mai mit Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), den städtischen Bauexperten und dem Vorsitzenden des Förderkreises Stadtbild- und Denkmalpflege, Hermann Tallau, gesprochen.

Zeit, Ärger und Geld sparen

Einig war sich die Runde darin, dass frühzeitige Beratung durch die Denkmalpflege Hauseigentümern bei einem Aus- und Umbau „viel Zeit, Ärger und auch Geld spart“, wie Winghart formuliert. Einen Beitrag dazu wolle die Stadtverwaltung mit einer Infoveranstaltung für Besitzer von Fachwerkhäusern im Januar leisten, kündigte Bauamtsleiter Manfred Bause an.
Auch bei anderen Themen baut die Stadt auf eine gute Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege, machte Nolte deutlich. Als Stichworte nannte er das Bemühen der Stadt um Aufnahme in die Städtebauförderung, den weiteren Ausbau von Westerturm-Ensemble und Rathaus, aber auch das Grüne Band als ein Bau- und Kulturdenkmal von europäischem Rang. „Gute Signale“ habe es bei vielen Themen gegeben, fasst Nolte zusammen.

lo

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