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Mit 500 Euro kann man Solargenosse werden

Gründungsversammlung Mit 500 Euro kann man Solargenosse werden

Die Solargenossenschaft Duderstadt wird Wirklichkeit. Die Gründungsversammlung findet am Freitag, 29. Oktober, statt. „Wenn genügend Genossen kommen, können wir noch 2010 loslegen“, sagt Manfred Bause, Fachbereichsleiter Bauen der Stadt.

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Genossenschaftsanteile statt Installation auf eigenem Dach: Innerhalb des Walls ist die Montage von Solaranlagen nicht möglich.

Quelle: Mischke

Damit ist nicht nur die Genossenschaftsgründung gemeint. Tatsächlich könnten noch in diesem Jahr erste Anlagen installiert werden. Viele Bürger hätten bereits ihre Bereitschaft erklärt, Anteile zu kaufen, führt Bause aus. „Sie müssen nun Farbe bekennen. Nur wer unterschreibt, ist Genosse und kann mitentscheiden“, macht der Fachbereichsleiter deutlich. Bei der Gründungsversammlung (ab 18.30 Uhr im Rathaus, Marktstraße 66) wird die Satzung beschlossen sowie über die Zusammensetzung von Aufsichtsrat und geschäftsführendem Vorstand abgestimmt.

Dafür werden jeweils Vorschläge unterbreitet. Ein Arbeitskreis mit Experten aus dem Bereich Finanzen, Technik und Verwaltung hat die Gründungsversammlung vorbereitet. Der Arbeitskreis hat auch bereits Dachflächen identifiziert, die mit Anlagen bestückt werden können, und einen Wirtschaftsplan ausgearbeitet. Das heißt, den künftigen Genossen kann bei der Versammlung bereits aufgezeigt werden, wieviel Rendite für ihre Anteile zu erwarten sind. Ein Anteil kostet 100 Euro. Um Genosse zu werden, müssen mindestens fünf Anteile gekauft werden. Für die Abstimmung in der Versammlung ist die Zahl der Anteile ohne Bedeutung, jeder Genosse hat eine Stimme.

Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) betont, dass alle interessierten Bürger zu diesem Abend eingeladen sind. Hintergrund seines Appell ist, dass unter den Interessenten bislang keine Einwohner der Innenstadt sind. Gerade für sie bietet die Solargenossenschaft jedoch die Möglichkeit, in die Technik zu investieren. Denn: Aufgrund von Denkmalschutzauflagen ist eine Installation von Solaranlagen auf Gebäuden innerhalb des Stadtwalles nicht möglich.
Außerdem sei auch nach der Gründungsversammlung ein Beitritt zur Genossenschaft möglich, fügt Nolte hinzu. Das Projekt könne sich durch den Bau weiterer Anlagen entwickeln.

Für Fragen zur Solargenossenschaft ist bei der Stadtverwaltung Ulrich Werner unter Telefon 055 27 / 84 11 47 oder per E-Mail, u.werner@duderstadt.de, erreichbar.

Von Sebastian Rübbert
und Ulrich Lottmann

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