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Natur-Erlebniszentrum auf Gut Herbigshagen ist „ausgezeichnete Bildungsidee“

Lernen im Grünen Natur-Erlebniszentrum auf Gut Herbigshagen ist „ausgezeichnete Bildungsidee“

Ein „Sehr gut“ für das Grüne Klassenzimmer: Das Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen der Heinz-Sielmann-Stiftung wird als herausragende Bildungsidee im bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet.

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Gut Herbigshagen als Grünes Klassenzimmer: Auf mehr als 110 Hektar bietet das Natur-Erlebniszentrum der Heinz-Sielmann-Stiftung zahlreiche Natur-Erlebnisstationen.

Quelle: Blank

Duderstadt. Die Preisverleihung am kommenden Sonntag, 28. April, ist Anlass für ein familienfreundliches Natur-Programm auf dem ehemaligen Duderstädter Stadtgut.

Gut Herbigshagen wird vom Bundesbildungsministerium mit Schulbauernhof und umfangreichem Umweltbildungsangebot als „abwechslungsreicher, außerschulischer Lernort“ gelobt. Als anerkanntes Regionales Umweltbildungszentrum (RUZ) des Landes bietet die Stiftung auf rund 110 Hektar zahlreiche Natur-Erlebnisstationen.

Über 1100 Bildungsprojekte aus ganz Deutschland haben sich bei dem Wettbewerb im vergangenen Jahr beworben. Eine Jury wählte insgesamt 52 Projekte aus, „die sich in herausragender Weise für mehr Bildung von Kindern und Jugendlichen stark  gemacht haben“.

Preisverleihung am Sonntag

Zur Preisverleihung am Sonntag hat sich das Stiftungsteam deshalb ein besonderes Programm für die Besucher ausgedacht. Eine ganztägige Rallye führt die Gäste ab 11 Uhr zu den rätselhaften „Hotspots der Vielfalt“ auf dem Gelände des Natur-Erlebniszentrums. Spielerisch lernen sie dort an mehreren Stationen auf dem Areal selbst und entlang des regionalen Rundwanderweges „Eichsfelder Grenzspuren“ die Vielfalt der Natur kennen.

„Wissen wird dabei nicht vorausgesetzt, es geht vielmehr um Kreativität“, betont Holger Belz, Leiter des Natur-Erlebniszentrums, der damit alle Altersgruppen ansprecht.

Die „Hotspots der Vielfalt“ bestehen aus drei rund vier Meter hohen Robinienstämmen, auf deren Spitzen künstlerische Objekte installiert sind. Diese repräsentieren jeweils einen ausgewählten Lebensraum. „Anhand von Aufgaben und Fragen sollen sich die Besucher dann mit der Natur auseinandersetzen, die Vielfalt der Landschaft aufnehmen“, sagt Belz.

Kommunikation zwischen den Generationen fördern

Beobachten, experimentieren, Geschichten erzählen und philosophieren stehe an den Hotspots im Vordergrund, die gleichermaßen die Kommunikation zwischen den Generationen fördern solle: „Eltern und Großeltern haben die Erfahrung, Kinder bringen Fantasie und Kreativität ein“.

Für die jüngeren Besucher findet – ebenfalls ab 11 Uhr und voraussichtlich bis gegen 18 Uhr –  unter dem Motto „Kinder machen Flohmarkt“ auf dem Guts-Gelände ein bunter Markt statt, auf dem ausschließlich Kinder und Jugendliche die Standbetreiber sind. „Er bietet den jungen Händlern die Chance, Kaufen und Verkaufen, Tauschen und Handeln, Auswählen und Bewerten zu üben“, kündigt Belz an.

Gehandelt werde mit allen Dingen aus der Welt der Kinder, beispielsweise Spielzeug und Bücher. „Durch Kauf, Verkauf und Tausch bleiben Dinge wertvoll, länger im Gebrauch und schonen so die Umwelt“, unterstreicht Belz den ökologischen Aspekt. Aufgebaut wird der Flohmarkt in der Zeit von acht bis zehn Uhr. Jedes Kind kann teilnehmen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Unterbrochen wird das Familienprogramm durch die eigentliche Preisverleihung, die gegen 12 Uhr auf dem Gutshof erfolgen soll.

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