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Naturschutz als Wirtschaftsförderung

Grünes Band Naturschutz als Wirtschaftsförderung

Das Grüne Band soll Geld in die Region bringen. Das Naturschutzprojekt kann den Tourismus ankurbeln. Davon profitieren Gastronomen, die wiederum mit Handwerkern und Dienstleistern zusammenarbeiten. Auch in der Pflege der Natur finden Menschen Beschäftigung. Darüber hinaus verschafft das Grüne Band der Region ein positives Image, sodass sich langfristig Menschen für sie als Wohnort entscheiden.

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Grünes Band: Vertreter der Sielmann-Stiftung erläutern Sparkassen-Chefs die wirtschaftliche Seite des Naturschutzprojekts.

Quelle: BL

Mit diesen Beispielen erläuterte der Göttinger Professor Ulrich Harteisen bei einem Arbeitstreffen die wirtschaftliche Seite des Naturschutzprojektes. Der Träger des „Grünen Bandes Eichsfeld-Werratal“, die Duderstädter Heinz-Sielmann-Stiftung, hatte die Sparkassen der Region eingeladen, um das Projekt vorzustellen. Denn: Bevor das Grüne Band sich wirtschaftsfördernd auswirkt, muss erst dessen Umsetzung finanziert werden.

50 000-Euro-Scheck

10,8 Millionen Euro sind dafür in den nächsten elf Jahren nötig. 75 Prozent davon übernimmt der Bund, 15 Prozent die Länder Thüringen, Niedersachsen und Hessen. Zehn Prozent, rund 1,1 Millionen Euro, sind von der Sielmann-Stiftung als Träger aufzubringen. Dazu hat gestern der Sparkassenverband Niedersachsen eine Beitrag geleistet: Duderstadts Sparkassen-Chef Alfons Wüstefeld überreichte eine Scheck in Höhe von 50 000 Euro an die Stiftungsratsvorsitzende Inge Sielmann. „Der Naturschutz liegt uns am Herzen“, begründete Wüstefeld das finanzielle Engagement.

Um auch weitere Sparkassen als Unterstützer zu gewinnen, stellten Projektleiter Holger Keil und Sielmann-Vorstand Walter Stelte das Grüne Band vor. „Naturschutzgroßprojekt und Regionalentwicklung sind zwei Seiten einer Medaille“, machte dabei auch Keil deutlich. Die Zuhörer ließen sich davon überzeugen.

„Als Sparkasse sind wir in ökonomische Kreisläufe eingebunden. Dazu gehört natürlich auch der touristische Bereich“, erklärte Paul Otto, Chef der Kreisparkasse Eichsfeld. „Was gut ist für die Region, ist gut für die Sparkassen“, brachte es Heiko Jödecke (Stadtsparkasse Bad Sachsa) auf den Punkt. Claus Deig (Kreissparkasse Nordhausen) regte eine Kette von Kleinprojekten im Rahmen des GrünenBandes an. Deig machte auf weitere Fördermöglichkeiten dafür aufmerksam.

lo

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