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Nesselröden wird zum musikalischen Mekka

Spielmannszug wird 40 Nesselröden wird zum musikalischen Mekka

In ein musikalisches Mekka hat sich am Wochenende der Natheort verwandelt. Seit 40 Jahren besteht der Spielmannszug Nesselröden.

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Sternmarsch zum 40. Gründungstag: Die Spielmanns- und Fanfarenzüge treffen am Vorplatz der Nesselröder Kirche ein.

Quelle: Tietzek

Fast 400 Gäste hatten sich am Freitagabend im Festzelt auf der Katzenwiese eingefunden. Sie erwartete ein hochkarätiger Konzert- und Kommersabend. So spielten der Duderstädter Spielmanns- und Musikzug, der Fanfarenzug Lindau, und der Fanfarenzug „La Chantenaysienne“ aus Frankreich auf.

Die Duderstädter animierten bereits zum Auftakt des Abends zum Mitklatschen. Ob „What a Feeling“ aus dem Film Flashdance oder ein Abba-Medley, mit breit gefächertem Repertoire wussten sie zu begeistern. „So eine junge Truppe wie Euch gibt es keine zweite“, freute sich Vorsitzender Bernd Frölich über ein Durchschnittsalter der Nesselröder Aktiven von gerade mal 20 Jahren. Mit von der Partie waren auch Rudolf Lang und Norbert Leineweber, die 1970 zur Gründung des Zuges aufgerufen hatten.

Ortsbürgermeister Josef Nolte (CDU) ließ seine persönliche Verbindung zum Zug Revue passieren. Gerührt durch dessen Geburtstagsständchen hatte er seinen Entschluss, keinem weiteren Verein mehr beizutreten, revidiert und war in den Spielmannszug eingetreten. Und er gratulierte im Namen von Stadt und Rat Duderstadt.

Dann betrat der Lindauer Fanfarenzug, mehrfacher Deutscher Meister, die Bühne und füllte sie bis zum Rand. „Und die Bühne ist nicht gerade klein“, stellte Frölich anerkennend fest. Eine wesentlich weitere Anreise hatte der französische Fanfarenzug. Er ist angereist aus dem mit Nesselröden befreundeten Chantenay-Villedieu, südwestlich von Le Mans. Aufgrund einer Anreiseverzögerung nicht in Uniform, aber nicht minder musikalisch begeisternd, knüpften sie an das Programm an.

Am Sonnabend hieß es dann „Alpenmax on Tour“ einschließlich einer zweieinhalbstündigen Schlager-Revue mit dem Rex-Richter-Quintett.Dem Festgottesdienst am Sonntag folgte der offizielle Empfang der Freunde aus Frankreich. Insgesamt 80 Besucher waren angereist und in Nesselröder Gastfamilien untergebracht – dabei neben Zug-Mitgliedern auch Angehörige von Feuerwehr und Fußballclub.

Am Nachmittag folgte ein Sternmarsch der Musikzüge zur Pfarrkirche St. Georg. Der Einladung der Nesselröder waren die Spielmannszüge Hilkerode, Wulften, Großbodungen, Gieboldehausen, Bilshausen und Bartolfelde gefolgt, der Fanfarenzug Harste, die Gerblingeröder Dorfmusikanten, der Musikverein TambourCorps Herzberg, die Landolfshäuser Blasmusik und die Gäste aus Frankreich „La Chantenaysienne“. Nicht alle Züge konnten beim Sternmarsch dabei sein. Zum Abschluss trafen sich aber alle zur abendlichen Feier im Festzelt.

Von Matthias Moneke

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