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Neuer Landtag: Ab sofort kann gewählt werden

Briefwahlbüros Neuer Landtag: Ab sofort kann gewählt werden

17 308 Einwohner der Stadt Duderstadt und 11 291 Bürger der Samtgemeinde Gieboldehausen sind als Wahlberechtigte für die Landtagswahl aufgelistet. Vor vier Jahren waren es ein paar Hundert mehr, und bis zum Wahltag am 20. Januar wird sich die Zahl der Wahlberechtigten noch einmal reduzieren. Das hat nichts mit Demokratie, sondern mit Demographie zu tun.

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Auftakt zur Landtagswahl: Alle Unterlagen sind inzwischen bei den Verwaltungen eingetroffen.

Quelle: Schauenberg

Eichsfeld. Ihr demokratisches Wahlrecht ausüben können die Eichsfelder schon jetzt. Im Duderstädter Stadthaus und im Gieboldehäuser Rathaus sind bereits Briefwahlbüros eingerichtet, die Wahlbenachrichtigungskarten werden bis zum 29. Dezember mit der Post zugestellt. Wer sie bis dahin nicht bekommen hat, sollte sich mit den jeweils zuständigen Wahlbüros in Verbindung setzen.

Wer Briefwahlunterlagen erhalten will, muss den ausgefüllten Antrag auf der Rückseite der Benachrichtigungskarte der Stadt respektive der Samtgemeinde zukommen lassen. In Duderstadt ist es auch möglich, Wahlschein und Briefwahlunterlagen via Internet unter duderstadt.de zu beantragen. Die zugeschickten Unterlagen sollten dann möglichst bald an die auf dem roten Wahlbrief-Umschlag angegebene Adresse versendet werden. Das ist bei Landtagswahlen der Landkreis. Dort werden die Briefwahlstimmen ausgezählt. Bei Kommunalwahlen obliegt das den Gemeinden selbst.

Falten des Stimmzettels

Mit dem Falten des Stimmzettels dürfte es diesmal keine Probleme geben. Alle Wahlvorschläge passen auf Zettel im Din-A-4-Format. Im Vergleich zur Wahl vor vier Jahren haben sich die Landeswahlvorschläge gelichtet. Neu hinzugekommen sind zwar Piraten und Die Freiheit, nicht mehr dabei sind aber Tierschutzpartei, Friesen, Graue Panther, Ökologisch-Demokratische Partei, Volksabstimmung und Familienpartei. Als Direktkandidaten im Wahlkreis 15 (Duderstadt) treten Lothar Koch (CDU), Doris Glahn (SPD), Margret Duensing (FDP), Marie Kollenrott (Grüne), Eckhard Fascher (Linke), Dietmar Ehbrecht (Freie Wähler) und Klaus-Dieter Richard (Piraten) an.

Zu den meisten Wahllokalen im Eichsfeld gibt es inzwischen barrierefreien Zugang. Für die Duderstädter Astrid-Lindgren-Schule wird zum Beispiel wieder eine Behelfsrampe aufgebaut. Wo das nicht möglich ist, stehen als Alternative zur Briefwahl Hilfspersonen zur Verfügung, Blinde können den Stimmzettel mit Hilfe einer Schablone kennzeichnen.

184 Wahlhelfer in Duderstadt

An den Wahlbezirken für die Landtagswahl, die jeweils mit einem achtköpfigen Wahlvorstand besetzt werden, hat sich nichts geändert. Für die 23 Wahlbezirke der Stadt Duderstadt werden 184 Wahlhelfer aufgeboten, für die 17 Wahllokale in der Samtgemeinde Gieboldehausen 136 Wahlhelfer. Während die Kommunalverwaltungen in kleineren Gemeinden schnell Helfer zusammenbekommen, in der Regel Ratsmitglieder, gestaltet sich das in größeren Orten schwierig.

Als Motivationsanreiz wurde das gesetzliche Minimum der Aufwandsentschädigung für den sonntäglichen Zwölf-Stunden-Job schon bei der jüngsten Kommunalwahl von 16 auf 25 Euro erhöht. Dem folgen Stadt und Samtgemeinde auch bei der Landtagswahl. Fast alle Wahlvorstände sind inzwischen besetzt. Es werden aber weiterhin freiwillige Wahlhelfer gesucht – auch als Ersatz für Ausfälle.

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