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Neues Team bei Emmaus und Emma in Duderstadt

„Lange Nacht“ geplant Neues Team bei Emmaus und Emma in Duderstadt

„Das Konzept der Emma ist toll. Das wollen wir beibehalten oder noch ausbauen“, sagt Benjamin Würstlein. Der Lehrer aus Süddeutschland ist aus privaten Gründen im Eichsfeld gelandet und seit Anfang des Jahres neuer Jugendreferent im Dekanatsjugendzentrum Emmaus in der Kardinal-Kopp-Straße und im Jugendcafé Emma in der Obertorstraße.

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Neues Team: Benjamin Würstlein (links) und Frederik Roth (rechts) sind auch Ansprechpartner für Jugendliche in der Emma.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Die ehemalige Jugendreferentin Susanne Möhl ist jetzt bei Duderstadt 2020 aktiv, ihre Kollegin Elvira Werner ist ein Jahr in Elternzeit. Für letztere ist Frederik Roth eingesprungen und noch bis September hier als Jugendbetreuer im Einsatz. „Als ehemaliger Messdiener und Messdienerleiter ist die Jugendarbeit kein neues Gebiet für mich“, sagt Roth.

Nach September wird hier eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) frei.

Warum Würstlein vom Konzept der Emma so begeistert ist, begründet er mit der Kombination einerseits von Jugendlichen und Erwachsenen, die gemeinsam viel gestalten und organisieren können, zum anderen sei die Kombination von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen sehr positiv.

„Die Jugendlichen profitieren von den Erfahrungen der Erwachsenen, die Ehrenamtlichen von den Hauptamtlichen und umgekehrt. Für alle ist die gemeinsame Arbeit hier eine Lebensbereicherung“, lobt der Neue im Team um Emmaus-Leiter Kaplan Martin Marahrens die Voraussetzungen, die er hier vorgefunden hat.

Die Jugendlichen kommen nachmittags ab 13 Uhr ins Jugendcafé, wo sie miteinander kickern, Billard oder Brettspiele spielen, sich an der Wii-Konsole messen oder einfach nur unterhalten.

Emmaus-Tradition bleibt gewahrt

An einer kleinen Theke können sie Getränke oder Knabbereien kaufen und erhalten hier auch die Internet-Codes, um an den Bildschirmen Netzzugang zu bekommen. Heute ist Bürgerhelfer Reinhard Schulzig für den Thekendienst zuständig, „aber hier werden noch Erwachsene gesucht, die ehrenamtlich bereit sind, einmal die Woche zweieinhalb Stunden Ansprechpartner für die Jugendlichen zu sein“, erklärt Würstlein.

Zwar seien vor allem Jugendliche für den Thekendienst eingeteilt, aber es sollte immer ein Erwachsener als Begleiter zur Seite stehen. Auch im neuen Team wird die Emmaus-Tradition gewahrt, christlich geprägte Veranstaltungen für Jugendliche anzubieten.

So ist für den morgigen Gründonnerstag eine „Lange Nacht“ geplant, an der alle interessierten Jugendlichen ab 12 Jahren teilnehmen können. Im Andenken an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern in der Nacht vor seiner Kreuzigung gefeiert hat, wollen die Jugendlichen ebenfalls ein Abendmahl gemeinsam einnehmen, „angelehnt an das jüdische Passahfest mit biblischen Elementen wie der Fußwaschung“, verrät Würstlein.

Im Anschluss findet ein Jugendkreuzweg statt, dieser wiederum ganz modern, denn die einzelnen Stationen des Kreuzwegs sollen per Geo-Caching gefunden werden. Beginn ist morgen Abend um 21 Uhr im Emmaus Jugendzentrum, Ende am Karfreitag um 9 Uhr. Die Emma ist jeden Wochentag von 13 bis 18 Uhr für Jugendliche aller Konfessionen geöffnet.

Weitere Informationen gibt es auf der Website emmaus-jugendzentrum.de.

Von Claudia Nachtwey

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