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Tigges: „Wird sind ein wenig von Sinnen“

Neujahrsempfang Tigges: „Wird sind ein wenig von Sinnen“

„Es ist ein Eichsfelder Phänomen, dass alle miteinander verbunden sind.“ Diese Einschätzung des aus Nesselröden stammenden Diözesan-Jugendpflegers Andreas Braun war am Sonnabend beim Neujahrsempfang des Dekanatsjugendzentrums Emmaus deutlich zu spüren.

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Quelle: ku

Duderstadt. Familiäre Atmosphäre  herrschte beim Abend im Haus St. Georg mit Messe und Musik, Pizza und Gesprächen. „Der Gospelchor hat uns gut eingeheizt“, sagte Emmaus-Leiter Pfarrer Martin Tigges nach dem Gottesdienst: „Die Heizung habe ich vorher extra heruntergestellt.“ Der Chor New Voices brachte die Gäste zum Mitklatschen und Mitsingen und wurde ebenso mit anhaltendem Beifall belohnt wie der Jugendchor St. Cyriakus, der eine Etage höher beim Meet and Greet auftrat.

„Wir sind ein wenig von Sinnen“, zielte Tigges auf den Glauben und das Engagement für die Kirche ab, das häufig belächelt wird und bei vielen jungen Leuten als „uncool“ gilt. „Das ging mir nicht anders, als ich Priester werden wollte.“ Er sei froh, dass es so viele Verrückte gebe, die nicht nur an sich selbst denken. Daran knüpfte auch Braun an. Manchmal habe man eher den Eindruck, die Welt sei von Sinnen, sagte er im Rückblick auf „das seltsame Jahr 2016, das etwas aus dem Ruder gelaufen ist“. Wenn Menschen sich selbst in den Mittelpunkt stellen würden, gebe es Gesten wie bei Trump: „Uns gab Gott den Auftrag, sich um andere Menschen zu kümmern.“

Das vor zwölf Jahren aus der Taufe gehobene Jugendzentrum Emmaus mit der Außenstelle Emma an der Obertorstraße, der Bücherkiste in der Apothekenstraße und dem Förderverein Meilenstein spiegele auch die singuläre Stellung des Eichsfelds wider, meint Braun. Etwas Vergleichbares gebe es sonst nur in Hannover. Trotz der Fluktuation, die dem Alter geschuldet ist, bleibe die Verbundenheit mit dem Jugendzentrum Emmaus hoch.

Zum Team um Tigges, der noch einmal beim Spiel „Schlag den Tigges“ gefordert war, gehören Ruth Diedrich (Verwaltung und Büro), Alexandra Pabst (Freiwilliges Soziales Jahr), Unterstützer und Urgesteine wie Frederik Roth sowie Jugendreferentin Elvira Werner, die allerdings an Mariä Lichtmess am 2. Februar ihren vorerst letzten Arbeitstag hat. Dann geht Werner in Mutterschutz und Elternzeit. Ihre Stelle ist befristet ausgeschrieben worden. 

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