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Inklusion und Informatik als Option

Neujahrsempfang der St.-Ursula-Schule Inklusion und Informatik als Option

Das neue Jahr kann für die St.-Ursula-Schule große Veränderungen bringen. Der „Inklusive Campus“, in den die Integrierte Gesamtschule des Bistums Hildesheim eingebunden werden soll, ist beim Neujahrsempfang am Donnerstag allerdings noch kein Thema gewesen.

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Quelle: Hinzmann

Duderstadt. Zum dritten Mal hat die kirchliche Schule Vertreter des öffentlichen Lebens und anderer Schulen zum Neujahrsempfang eingeladen. Zu den Gästen gehörte Kreischuldezernent Marcel Riethig. Der Kreisrat bestätigt, dass der Grundsatzbeschluss über die Realisierung des Campus-Projektes, das Bildungseinrichtungen von vier verschiedenen Trägern an der Pestalozzi- und der St.-Ursula-Schule bündeln soll, noch aussteht. Mit einer Entscheidung sei im Februar zu rechnen, dann gehe es um Baugenehmigungen und Förderanträge. Es gebe Überlegungen, im Zuge des Inklusionsprojektes das Schulgeld abzuschaffen, merkt Schulleiterin Daniela Breckerbohm an. Das beträgt seit Umwandlung der Haupt- und Realschule in eine IGS vor sechs Jahren monatlich 40 Euro. Damit ist die Einschätzung des SPD-Politikers Reinhard Dierkes, der ebenso wie Matthias Schenke, der beim Neujahrsempfang die Stadt Duderstadt vertreten hat, Stimmung gegen den IGS-Start gemacht hatte, nicht eingetreten. Dierkes hatte prognostiziert, dass das monatliche Schulgeld mittelfristig dreistellig werde.

Unabhängig von dem ehrgeizigen Inklusionsprojekt will die Gesamtschule, die im vergangenen Jahr die Kreidetafeln in allen Klassenräumen durch interaktive Whiteboards ersetzt hat, den Informatikbereich intensivieren. Mit dem Gerblingeröder Carsten Pfeifenbring kommt im Februar ein Fachinformatiker als Lehrer und Schulassistent an Bord - außerdem zwei neue Referendare. Mit der Industrie- und Handelskammer würden Gespräche geführt, weil die Gesamtschule Ausbildungsschule für Informatik werden wolle, sagt Breckerbohm.

Im vergangenen Jahr wurde der erste IGS-Abschlussjahrgang erfolgreich verabschiedet, rief Breckerbohm in Erinnerung. Eine wichtige Rolle an der Schule würden Sport und Prävention spielen. Der Förderverein hat im Dezember neue Trikotsätze gesponsert, in die Präventionsarbeit sind Sozialpädagoginnen und die Polizei eingebunden.

Breckerbohms Neujahrsansprache drehte sich unter anderem um das Lernen aus Fehlern und zielgerichtetes Denken. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von den Lehrern Konrad Maiwald, Sabine Ringleb und Nina Hildebrand sowie Praktikantin Elisabeth Goldmann an der Geige. Nach Cohens „Hallelujah“ und „Oh happy day“ spendete Propst Bernd Galluschke seinen Segen.

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