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Öko-Heizung wärmt Gut Herbigshagen

Holz-Hackschnitzel Öko-Heizung wärmt Gut Herbigshagen

Eine neue Heizanlage, die mit Holzschnitzeln zu befeuern ist, soll auf Gut Herbigshagen in Zukunft an die 1000 Quadratmeter Raum beheizen. Damit werden laut Christoph Neumann, Pressesprecher der Heinz-Sielmann-Stiftung, pro Jahr 25 000 Liter Heizöl gespart und der CO2-Ausstoß um 67,94 Tonnen verringert.

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High-Tech zum ökologischen Heizen: Vertreter von Firmen und Hochschule erklären die Vorzüge der Anlage.

Quelle: Thiele

Michael Spielmann erläutert als Vorstandssprecher der Stiftung, dass man plane, von fossilen Energien unabhängig zu werden und die ökologischen Ressourcen zu nutzen, die man vor der Haustür hätte. So habe man sich für die Heizanlage entschieden, die mit Hackschnitzeln aus Holzresten betrieben wird. „Die Schnitzel können wir vor Ort selbst herstellen, da zum Stiftungsgelände auch Wald gehört und genügend Holzreste bei der Landschaftspflege abfallen“, nennt er einen der Gründe für die Entscheidung.
Auch Inge Sielmann ist überzeugt davon, mit der umweltfreundlichen Alternative in der Heiztechnik einen zukunftsweisenden Schritt zu gehen. „Heute gibt es viele neue Möglichkeiten der Energieversorgung, dabei befinden wir uns erst am Anfang der Entwicklung“, sieht sie die Tendenzen für die Zukunft.

Hochschule forscht

Max Wohlmannstetter, Geschäftsführer der auf Holzheizsysteme spezialisierten HDG Bavaria, weist auf die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Deggendorf hin, wo ständig an der Verbesserung und Vereinfachung solcher Systeme geforscht werde. Christian Grachtrup, Vertriebsleiter der HGD, betont: „Holz ist gespeicherte Sonnenenergie und setzt beim Verbrennen nur soviel CO2 frei, wie der Baum beim Wachsen der Atmosphäre entzogen hat.“
Für das Aufstellen der neuen Anlage waren Firmen aus der Region zuständig, darunter der Duderstädter Heizungsbauer Hans Kozyrski. Die Eigentümer des HGD-Familienbetriebes hatten im Vorfeld die Arbeit der Heinz-Sielmann-Stiftung kennengelernt. Sie waren so begeistert von den Umweltprojekten, dass sie einen Spendenscheck über 3000 Euro ausstellen.

Von Claudia Nachtwey

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