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Ortsverein der Sozialdemokraten feiert 130-jähriges Bestehen mit vielen Gästen

Cophus Duderstadt Ortsverein der Sozialdemokraten feiert 130-jähriges Bestehen mit vielen Gästen

„Die SPD feiert, und alle feiern mit“: Vorsitzender Matthias Schenke freut sich über die große Resonanz, die das Fest zum 130-jährigen Bestehen des Ortsvereins Duderstadt gefunden hat. Neben Mitgliedern waren am Sonnabend, 21. November, auch viele Repräsentanten des gesellschaftlichen und politischen Lebens der Region ins Rathaus-Cophus gekommen.

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Freut sich über Aufbruchstimmung in der Duderstädter SPD: Unterbezirksvorsitzender Thomas Oppermann.

Quelle: Tietzek

Schenke erinnerte daran, dass im Jahre 1879 der Gesangverein Germania zu Duderstadt als Vorläufer des heutigen Ortsvereins gegründet worden war. Grund für eine solche „Tarnorganisation“ seien die Sozialistengesetze gewesen.
„Die SPD hat Duderstadt mitgeprägt, obwohl sie hier nie eine Mehrheit hatte“, betonte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion und Unterbezirksvorsitzende Thomas Oppermann. „Mich freut besonders, dass die SPD hier eine Aufbruchstimmung hat“, betonte Oppermann und verwies auf den Generationswechsel, den die Partei in der Brehmestadt vollzogen hat.
Vor den Glückwünschen des CDU-Landtagsabgeordneten Lothar Koch bedankte sich Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bei allen SPD-Mitgliedern, die in Duderstadt 130 Jahre lang sozialdemokratische Politik gelebt und uneigennützig, selbstlos und ehrenamtlich gewirkt haben. Nolte wünschte der SPD, dass sie als „große demokratische Kraft“ hierzulande einen stärkeren Platz einnimmt als derzeit, weil dies für die demokratische Entwicklung des Landes gut sei.
„Tradition pflegen heißt nicht, kalte Asche weiterzureichen“, zitierte SPD-Bezirksvorsitzender Stefan Schostock einen französischen Sozialisten. Es sei wichtig, die Motive früherer Generationen zu kennen, um die Zukunft gestalten zu können. SPD-Urgestein und Landwirtschaftsminister a.D. Klaus-Peter Bruns erinnerte daran, dass zur sozialen Gerechtigkeit auch Mitmenschlichkeit gehört. An die Politik appellierte der 95-Jährige, mehr zu unternehmen, um dem demographischen Wandel gerecht zu werden. Bruns machte noch eine viel beklatschte Ankündigung: „Wenn ich 100 bin, will ich wiederkommen.“

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