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Papst ist Kenner der Eichsfelder Wurst

Seulinger trifft Kirchenoberhaupt Papst ist Kenner der Eichsfelder Wurst

Ein Weihnachtspräsent aus dem Eichsfeld hat Papst Benedikt XVI. überreicht bekommen. Bei einer Generalaudienz im Vatikan beschenkte Franz Kurth, gebürtiger Seulinger und derzeit Pfarrer in Northeim, den Pontifex mit Kälberblase und Feldkieker.

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Begrüßt Gläubige aus aller Welt: Papst Benedikt XVI. hat im Vatikan jetzt auch den Eichsfelder Pfarrer Franz Kurth empfangen.

Quelle: Schiavella

Freudig überrascht erwies sich das Kirchenoberhaupt als Kenner Eichsfelder Wurst. „Ah, das ist doch eine Spezialität ihrer Heimat“, habe der Papst freundlich lächelnd reagiert, berichtet Kurth.

Die Reaktion auf sein Geschenk hat den Pfarrer überrascht. Kleine Präsente bei der Generalaudienz zu überbringen, ist durchaus üblich. Er sei jedoch der Meinung gewesen, dass Fotografien von Kirchen und Heiligenbildnisse vermutlich im Keller des Vatikans gelandet wären, erzählt Kurth. Die Wurst hingegen, war sich der Seulinger sicher, würde Verwendung finden. Der pragmatische Gedanke sei also gewesen: „Egal ob der Heilige Vater beziehungsweise sein Haushalt selbst von der Wurst isst oder nicht, umkommen wird sie nicht, vielleicht landet sie auch auf dem Tisch eines Bedürftigen im Rom.“ Angesichts der erfreuten Reaktion des Papstes sowie der umstehenden Würdenträger, hat der Pfarrer nun die Hoffnung, dass die Würste eventuell doch direkt auf dem päpstlichen Tisch landen.

Bei seinem kurzen Gespräch mit dem Pontifex sei neben Erläuterungen des Geschenks natürlich auch das Eichsfeld, sowie die Situation in seiner Pfarrei und im Bistum Hildesheim Gegenstand gewesen, berichtet Kurth. Da er gemeinsam mit einer Gruppe aus der Region gereist sei, zu der auch evangelische Gemeindevertreter gehört, habe der Pontifex zudem einige Sätze zur Ökumene verloren.

Sehr herzlich sei der Ton gewesen. „Das ist ein sehr naher Papst“, zeigt sich Kurth von der Begegnung beeindruckt. Das sei nicht seine erste Audienz im Vatikan gewesen, berichtet der 48-Jährige auf Nachfrage. Zudem sei er dem damaligen Kardinal Joseph Ratzinger schon mehrfach in Rom begegnet. Auch da habe der heutige Papst stets sehr freundlich und interessiert reagiert, wenn man ihn auf Deutsch gegrüßt und angesprochen habe.

Der Northeimer Pfarrer hat nach wie vor starke Wurzeln ins Eichsfeld. Seine Familie wohne nach wie vor in Seulingen, berichtet er.

Ulrich Lottmann

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