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Pestalozzi-Schule Duderstadt: Verabschiedung von Konrektor Lothar Dinges

„Glücksfall für die Schule“ Pestalozzi-Schule Duderstadt: Verabschiedung von Konrektor Lothar Dinges

„Ich wusste gar nicht, dass ich ein so toller Lehrer sein soll“, sagte Lothar Dinges gestern gerührt bei seiner Verabschiedung aus dem Schuldienst. Die fand im ökologischen Lehrgarten in der Rosengasse statt, und dieser Garten wurde als eines der zahlreichen Errungenschaften des Förderschullehrers aufgezählt.

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„Alle, die hier sitzen, haben eine Bedeutung für mich“: Lothar Dinges dankt bei seiner Verabschiedung Weggefährten seiner Laufbahn.

Quelle: Lüder

Duderstadt. Seit 1981 war der gebürtige Duderstädter an der Pestalozzi-Schule tätig, acht Jahre davon als Konrektor, und ein „Glücksfall für die Schüler“, so Schulleiter Michael Bonner. Dinges habe das Gesicht der Schule geprägt wie kein anderer, betonte er.

Auf Plakaten wiesen Schüler auf all die Früchte von Dinges’ Schaffen hin und trugen sie gut lesbar an den etwa 100 Gästen vorbei: Schulgarten statt Parkplatz, Aufbau der Mensa, gesunde Ernährung am Schulkiosk, Mitglied im Förderverein und Eroberer der Sterne (mit denen die Mensa ausgezeichnet wurde) stand hier geschrieben.

Dass sich der engagierte Lehrer manchmal etwas verzetteln konnte mit all seinen Schulprojekten, politischem und menschlichem Einsatz, das zeigten die Kollegen Silvia Wehner und Wolfgang Schiller in einem Sketch.

Schiller spielte Dinges, der die Schulsekretärin mit zahlreichen parallel geführten Telefonaten zur Verzweiflung bringt.

Lob von allen Seiten

Dinges selbst und die Gäste bekannten mit herzhaftem Lachen und Applaus, dass ihnen die hier dargestellten Persönlichkeiten sehr vertraut waren.

Glückwünsche brachten neben Schülern, Kollegen und Elternvertretern auch zahlreiche Honoratioren, darunter Regierungsschuldirektor Karl-Heinz Meyna, Lothar Koch als Vertreter des Landkreises Göttingen, dem Schulträger der Pestalozzi-Schule, und Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU).

Dieser lobte nicht nur Dinges’ schulisches Engagement, sondern auch seinen Einsatz für die gesamte Region, menschlich wie politisch.

Dinges blickte in seiner Abschiedsrede über die Menge und betonte: „Alle, die hier sitzen, haben eine Bedeutung für mich.“ Damit unterstrich er die Verbindung mit den Menschen in der Region, mit deren Hilfe all seine Projekte Früchte trugen. Sein Dank galt seiner Familie wie Mitstreitern aus Schule, Politik und Wirtschaft.

Weiterhin der Pestalozzi-Schule verbunden

Wie ein Ruheständler wirkte Dinges allerdings nicht, und auch seine Frau Christel ahnte augenzwinkernd: „Ganz viel werde ich ihn nicht sehen.“ Schulleiter Bonner bestätigte, dass der engagierte Lehrer auch weiterhin der Pestalozzi-Schule verbunden bleibe.

Und Dinges’ Einsatz für Umwelt, Stadt, Region und Politik wird sich wohl auch in Zukunft nicht ändern, gab der Jubilar zu erkennen.

Die anschließende Feier im sommerlichen Schulgarten wurde besonders durch den Einsatz der Schüler der Klasse 9a gestaltet. Sie schufen mit Service und Organisation einen gelungenen Rahmen.

Von Claudia Nachtwey

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