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Peter von Sassen stellt „Astrid Lindgren ganz persönlich“ vor

Lesung im Duderstädter Rathaus Peter von Sassen stellt „Astrid Lindgren ganz persönlich“ vor

„Astrid Lindgren ganz persönlich“ will der NDR-Moderator Peter von Sassen am Freitag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr im Duderstädter Rathaus präsentieren. In einem Interview mit dem Tageblatt spricht er von der Begegnung mit der weltberühmten schwedischen Kinderbuchautorin.

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Das Geburtshaus Lindgrens in Vimmrby.

Quelle: r

Duderstadt.  

Herr von Sassen, Sie waren 2015 mit einer audiovisuellen Lesung über Wilhelm Busch in Duderstadt. Diesmal steht Astrid Lindgren im Mittelpunkt. Habe Sie einen besonderen Bezug zu den Autoren der Kindheit?

Zu Wilhelm Busch nicht, aber zu Astrid Lindgren, die ich noch persönlich kennengelernt habe.

Haben Sie als Kind die Lindgren-Bücher gelesen?

Ja. Mein Favorit war Ronja Räubertochter. Ich finde, darin setzt Astrid Lindgren das Romeo-und-Julia-Motiv sehr rührend um.

Wann und wo haben Sie Astrid Lindgren getroffen?

Ein Freund von mir, der Redakteur Erwin Neu, hatte 1993 den Ausschlag gegeben. Er kannte Astrid Lindgren von einer Reportage und hatte über Jahre einen lockeren Kontakt zu ihr gehalten. Ich hatte zuvor schon mit ihm zusammengearbeitet. Ich habe ihm vorgeschlagen, ein richtiges Feature mit Astrid Lindgren zu machen. Wir fuhren nach Stockholm. Es wurde der letzte große Film über sie.

Wie ist die Audiovisionsschau über Astrid Lindgren entstanden, die Sie nun auch in Duderstadt vorstellen werden?

Da hat mir Astrids Tochter Karin Nymann sehr geholfen. Etwa 20 Jahre nach dem Film bin ich wieder nach Stockholm und nach Südschweden gereist. Ich durfte die alten Fotos von Astrid abfotografieren und Repros herstellen. Und auch vom Oettinger Verlag bekam ich viel Unterstützung. Mir wurden zum Beispiel alte Titelbilder für die Schau zur Verfügung gestellt. In Schweden ist dann in wochenlanger Arbeit am Rechner eine Multimedia-Reportage mit Hunderten von Bildern, Musik und Originalgeräuschen entstanden. Man hört Astrids Schritte auf dem Parkett in ihrer Wohnung. Dadurch wird sie sehr lebendig. Man lernt ihr Leben und ihre Werke kennen.

Kommen Sie nun nach der audiovisuellen Wilhelm-Busch-Lesung 2015 das zweite Mal nach Duderstadt oder kennen Sie das Eichsfeld auch von anderen Besuchen?

Ich bin Duderstadt-Fan. Als Moderator war ich schon für Sendungen wie Nordtour und Nordreport in Duderstadt. Mit Bürgermeister Wolfgang Nolte verbindet mich inzwischen eine gute Bekanntschaft, und zu den Drehtagen wurde ich immer sehr herzlich empfangen. Außerdem war ich schon diverse Male privat in Duderstadt. Ich bin sonst kein Wurstmensch, aber einen guten luftgetrockneten Schinken und eine Eichsfelder Mettwurst esse ich dann gern.

Karten im Vorverkauf

Die Theater- und Konzertvereinigung (TKV) als Veranstalter kündigt ein emotionales Porträt der schwedischen Autorin an, „eine gefühlvolle Mischung aus historischen Dokumenten, wunderschönen Landschaftsbildern, Gesprächen mit Wegbegleitern und Ausschnitten aus den Werken der Trägerin des Alternativen Nobelpreises“. Karten im Vorverkauf gibt es in der Duderstädter Gästeinformation und in der Stadtbibliothek im Rathaus, Telefon 05527/ 841200. Außerdem verlost das Tageblatt drei Mal zwei Karten.Wer gewinnen will, muss am Mittwoch, 25. Oktober, zwischen 8 und 20 Uhr unter Telefon 0137/8600273 anrufen und deutlich seinen Namen, Anschrift und Telefonnummer sowie das Stichwort „Bullerbü“ auf Band sprechen. (0,50 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Von Claudia Nachtwey

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