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Erste Messe am Hohen Baum

Freiluftgottesdienst in Esplingerode Erste Messe am Hohen Baum

Pfarrer George Velooparampil hat am Sonntagvormittag die erste Messe unter freiem Himmel am Naturdenkmal „Hoher Baum“ in Esplingerode gefeiert. „Wir wären auch zufrieden gewesen, wenn zehn Leute gekommen wären“, sagt Reinhard Schulzig vom Vorbereitungsteam. Umso schöner sei, dass es am Ende 85 waren.

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Pfarrer George Velooparampil hat am Sonntagvormittag die erste Messe unter freiem Himmel am Naturdenkmal „Hoher Baum“ in Esplingerode gefeiert.

Quelle: Franke

Esplingerode. Neben dem Kreuz inmitten von Feldern hatte das Vorbereitungsteam, dem neben dem Küster Schulzig zehn weitere Personen angehörten, einen Altar, ein Rednerpult, einen Pavillon und Bänke für den Gottesdienst aufgebaut. Nicht nur Esplingeröder kamen, um unter freiem Himmel zu beten, sondern auch Gäste aus anderen Orten wie Westerode, Seulingen und Immingerode. Ein buntes Bild bot sich dem Betrachter durch die aufgespannten Regenschirme, als ein leichter Nieselregen einsetzte.

Angst vor Terror und Arbeitsdruck

"Fürchtet Euch nicht!", zitierte der Pfarrer in seiner Predigt. "Dreimal wird uns das heute im Evangelium zugesagt." Doch, ganz so einfach sei das in der heutigen Zeit nicht. Velooparampil erinnerte an die Anschläge in London, Berlin und auch den verhinderten in Brüssel. Und keiner wisse, warum. "Da sollen wir uns nicht fürchten!"  Die Menschen würden sich immer mehr fürchten. "Und - schauen Sie mal hinein in die Arbeitswelt", verwies er auf das tägliche Leben vieler Menschen. "Was herrscht da für ein Klima? Was spüren da die Leute? Druck, Druck Druck." Es sei traurig, wenn Menschen morgens mit Magenschmerzen zur Arbeit gehen. Jeder dürfe dankbar sein, wenn er morgens gerne zur Arbeit fährt. "Unsere Zeit ist zum Fürchten!" Jesus wisse, was den Menschen angetan wird und darum sagt er, dass sie sich nicht fürchten sollen. Der Hass habe nicht das letzte Wort, der Euro oder Dollar seien vergänglich. Gott aber stehe auf der Seite der Menschen und gebe ihnen Stärke, dass sie ihren Weg ohne Furcht gehen können. Und das sei der wahre Reichtum.

Imbiss mit Blick in die Ferne

Der tägliche Zeitdruck, am Hohen Baum war er Nebensache. Im Anschluss an die Messe, als der leichte Nieselregen der Sonne gewichen war, blieben die Menschen zusammen, genossen Bratwurst, Obstspieße und Getränke und genossen an den bereitgestellten Tischen das Mahl und den Blick in Richtung Harz.

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