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Polizei: Kontrollaktion nach Verkehrsunfällen

Stadtgebiet Polizei: Kontrollaktion nach Verkehrsunfällen

Der Start in die neue Schulwoche begann für viele Duderstädter Schüler mit ermahnenden Worten – nicht etwa von Lehrern, sondern von Polizeibeamten. Am Schulzentrum Auf der Klappe, in der Obertorstraße und im Siebigsfeld stoppten die Polizisten am Montag zwischen 7.10 und 8 Uhr insgesamt 129 Radfahrer, fast ausnahmslos Kinder, Jugendliche und Heranwachsende auf dem Weg zur Schule.

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Überprüfen Autofahrer: Sandra Dreger und Sebastian Mecke.

Quelle: BL

Duderstadt. Viele von ihnen durften sich wegen Beleuchtungsmängeln nicht mehr in den Sattel schwingen und mussten stattdessen schieben.

Eine „erschreckende Bilanz“ zieht Karl-Robert Müller, den viele Schüler von Fahrradprüfungen her kennen. An 46 der  kontrollierten Fahrräder –  das entspricht 36 Prozent – war die Beleuchtung nicht eingeschaltet, nicht funktionstüchtig oder nicht vorhanden. „Es geht vorrangig darum, gesehen zu werden – gerade in der dunklen Jahreszeit“, betont Müller. Mangelnde Disziplin konstatiert er aber nicht nur bei der Beleuchtung. 25 Radfahrer wurden ermahnt, weil sie über den Zebrastreifen am Schulzentrum gefahren und nicht abgestiegen sind. „In dem Alter kann man durch erzieherische Gespräche noch viel erreichen“, meint Polizeikommissar Sebastian Mecke. Sorgen bereitet ihm, dass viele Schüler mit Sporträdern unterwegs sind, die kaum für die Straße geeignet und weder mit Katzenaugen noch anderen Reflektoren nachgerüstet wurden.

Doch nicht nur radelnde Schüler wurden gestern unter die Lupe genommen, auch einige Autofahrer sahen die Kelle. Drei Beamte aus Duderstadt und acht Bereitschaftspolizisten aus Göttingen kontrollierten bis zur Mittagszeit an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet stichprobenartig den motorisierten Verkehr. Hintergrund der Aktion, die am heutigen Dienstag fortgesetzt werden soll, sind mehrere Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern im Stadtgebiet in den vergangenen Wochen.

Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Radfahrer werden an Einmündungen leicht übersehen. „In der Vorweihnachtszeit häufen sich auch die Blechschäden, die Leute sind hektisch, gedankenverloren und stehen unter Zeitdruck“, berichtet Einsatzleiter Hans-Peter Marschall, der sich an der Einfahrt zur Feilenfabrik positioniert hatte und dort prompt einen Parkplatzrempler aufnehmen musste. „Nicht nur an die Geschenke denken“, mahnt Marschall. Seine Bilanz bei den Fahrzeugkontrollen fällt eher positiv aus. Es gab zwar einige Gurtmuffel, Autofahrer mit Handy am Ohr und Beleuchtungsmängel, aber weder Rotlichtverstöße noch Alkoholfahrten. Ein Drogentest verlief negativ, die Geschwindigkeit wurde gestern nicht überwacht, alle gestoppten Autofahrer zeigten sich einsichtig.

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