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Polnische Weihnachtslieder erklingen in Langenhagen

200 Gläubige bei Heiliger Messe Polnische Weihnachtslieder erklingen in Langenhagen

Polnische Weihnachtslieder haben die Mitglieder der Schola St. Elisabeth aus Salzgitter am Sonnabend in Langenhagen gesungen. Die Mitglieder feierten mit Pfarrer Markus Grabowski und rund 200 Gläubigen eine Heilige Messe.

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Die Schola St. Elisabeth bei ihrem Auftritt in Langenhagen.    

Quelle: Art

Langenhagen. „Was für eines wunderbares Treffen, eine so volle Kirche“, sagte Grabowski zu Beginn der Messe. Für viele der Besucher war es ein Wiederhören und Wiedersehen. Bereits zum sechsten Mal gastierte die Gruppe im Eichsfeld, um die sehr lebendig klingenden Weihnachtslieder, die Koledy genannt werden, zu singen.

Lieder in zwei Sprachen interpretiert

Die Gäste interpretierten die Kompositionen in beiden Sprachen. Auf eine polnische Strophe folgte eine deutsche. Als neues Stück sang die Gruppe das Stück „Schöne Frau“. Das Lied zur Gabenbereitung erzählte von Maria, die ihren Sohn mit fröhlichen Liedern in den Schlaf wiegt. „Die Lieder gehen sehr zu Herzen, sehr zu Gemüt“, seien gleichzeitig aber auch sehr lebendig“, beschrieb der Geistliche den besonderen Charakter der Stücke.

Das Konzert solle darauf aufmerksam machen, „dass wir in der Pfarrei Menschen aus verschiedenen Ländern haben“. Deutlich wurde das bei den Fürbitten. Aus jedem der Kirchorte sprach sie ein Gemeindemitglied in einer jeweils anderen Sprache.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Grabowski das spanische Sprichwort „Mi Casa es tu Casa“, zu deutsch: „Mein Haus ist dein Haus“, das die Gastfreundschaft beschreibt, die besonders in südeuropäischen Ländern sehr verbreitet sei. Die Aussage des Sprichwortes übertrug er auf das Evangelium und zog Verbindungen. Es gehe auch um die Frage, wo man sich zuhause fühle, die Heimat und wo man sich geborgen fühle, betonte Grabowski, nach dessen Worten der Gottesdienst „ein Nachklang zu Weihnachten“ sei.

Die Gäste würden sehr gerne in das Eichsfeld kommen, weil sie sehr herzlich aufgenommen würden, die Atmosphäre der Kirchen genießen und Sympathie von der Gemeinde erfahren. Zu den Gastspielen kämen auch viele Besucher mit polnischem Hintergrund.

Lob für Gastfreundschaft

„Die Leute freuen sich, dass wir hier sind, die Gastfreundschaft ist wunderbar“, sagte Marian Hano von der Schola. Die derzeit zwölf Mitglieder zählende Gruppe sei im Jahr 2000 von Joachim Roggon in Salzgitter ins Leben gerufen worden. Ihn beeindrucke „die Gemeinschaft“ im Eichsfeld. „Bei uns ist das leider nicht mehr so“, berichtete Roggon, der die schöne Atmosphäre in der Kirche würdigte. Beeindruckt sei er, mit welcher Herzlichkeit die Gruppe empfangen werde. „Den Heiligen Geist kann man hier noch spüren.“ Wenn Grabowski sie einlade, komme die Schola St. Elisabeth in 2019 gerne wieder ins Eichsfeld. Nach dem Gottesdienst bestand im Bürgerhaus die Möglichkeit zu persönlichen Begegnungen. Die Kollekte des Gottesdienstes soll wie im vergangenen Jahr einem sozialen Projekt im brasilianischen Goiana zugute kommen, das Patienten vor und nach Krankenhausaufenthalten unterstützt.

Von Axel Artmann

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