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Hubschrauberlandeplatz verbessern

Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei zu Besuch Hubschrauberlandeplatz verbessern

Um die Wichtigkeit des Bundespolizei-Standortes Duderstadt und den Ausbau des Hubschrauberlandeplatzes ging es in Gesprächen zwischen Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und dem neuen Präsidenten der Direktion Bundesbereitschaftspolizei, Uwe Sieber.

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Gespräch im Duderstädter Rathaus zwischen Martin Kröger, Abteilungsführer der Bundespolizei in Duderstadt, Wolfgang Nolte, Duderstadts Bürgermeister, Uwe Sieber, neuer Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei , Lothar Koch, Duderstädter Landtagsabgeordneter und Steffen Reier, Stellvertreter von Kröger.

Quelle: scheiwe

Duderstadt. Sieber war am Montag zu Besuch im Duderstädter Rathaus. Nolte hob die „herausragende Bedeutung der Bundespolizei für Duderstadt und die Region“ hervor und formulierte damit einhergehend den Wunsch an Sieber, der seit dem 1. September das Amt als Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei besetzt, den Hubschrauberlandeplatz in Duderstadt zu verbessern. Sieber, der den vorherigen Präsidenten Friedrich Eichele abgelöst hat, versprach, sich für eine „schnelle Lösung“ einzusetzen. Der Start- und Landeplatz solle so ausgebaut werden, dass nicht mehr jeweils nur ein Hubschrauber starten oder landen könne. Nolte ergänzte hierzu, dass dies Auswirkungen auf die raumordnerischen Überlegungen in der Stadt haben werde – zum Beispiel, dass bei der Planung von Windenergievorrangflächen zuerst an die Menschen und die Bundespolizei gedacht werde, bevor beispielsweise Rotmilane berücksichtigt würden.

Großer Personalbedarf

Ein weiteres Thema, das Nolte ansprach, war die personelle Stärkung der Einsatzhundertschaften. Generell gebe es einen riesigen Personalbedarf bei der Bundespolizei, entgegnete Sieber. „Die Besetzung liegt bei etwa 60 Prozent“, sagte er – das gelte sowohl bundesweit als auch für den Standort Duderstadt.

Der neue Präsident der Direktion Bundesbereitschaftspolizei betonte aber auch die Wichtigkeit des Standortes in Duderstadt. „Der Einzugsbereich von Mitarbeitern ist gigantisch“, so Sieber. Sie kämen aus verschiedenen Bundesländern. Außerdem sei die strategische Bedeutung des Standortes in der Mitte Deutschlands nicht zu unterschätzen.

Doppelspitze mit Kröger und Reier

Was die Führungsspitze der Bundespolizeiabteilung in Duderstadt angeht, ist die Besetzung zurzeit aber gut: Seit etwa zwei Wochen wird Abteilungsführer Martin Kröger durch einen neuen Stellvertreter unterstützt, den 31-jährigen Steffen Reier. „Ich versuche alle Abteilungen mit Doppelführungen zu besetzen“, benannte Sieber eines seiner Ziele. Er halte das für ein Erfolgsmodell, für das er kämpfen wolle. Am Standort Duderstadt scheint es verwirklicht: Kröger betonte, dass er nicht vorhabe, in nächster Zeit aufzuhören und komplett an Reier abzugeben. Die etwa 550 Bundespolizisten am Standort Duderstadt haben nun also erst einmal wieder zwei Chefs.

Von Hannah Scheiwe

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