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Propst outet sich als echter „Pannkauken“

Prinzenpaare vorgestellt Propst outet sich als echter „Pannkauken“

Ausgelassene Stimmung, Narrenkappen und Gardeuniformen, eine versierte Vereinsband, eine vereinseigene Gaststätte mit Saal, neue Prinzenpaare, Musik und Tanz, Gäste vom Bankdirektor bis zum Landtagsabgeordneten, ein singender Propst mit Pfannkuchen-Hut und eine Damenriege, die Jahr für Jahr 2500 Papierservietten zu Blumen faltet.

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Session ist eröffnet: Mingeröder Prinzenpaare, Ordensträger und Ratspräsidenten.

Quelle: Kunze

Mingerode. Das waren die Zutaten bei der Eröffnungsparty, mit der der Mingeröder Carnevals-Verein (MCV) am vergangenen Sonnabend seine 34. Session eingeläutet hat. Und wie schon im Vorjahr bietet der Verein mit rund 280 Mitgliedern wieder gleich vier Büttenabende an. Ein Höhepunkt der Sessionseröffnung war die inzwischen 26. Verleihung des Pannkauken-Ordens im Elferratskeller der Karnevalshochburg Mingerode. Den Orden teilen sich in diesem Jahr gleich mehrere Preisträgerinnen: die Frauen des Teams, das seit 25 Jahren für den Rosenmontagsumzug den Pannkauken-Wagen dekoriert und das närrische Volk versorgt.

Jahr für Jahr treffen sich die Frauen schon ab September zweimal wöchentlich, um 2500 Servietten in Papierblumen für den Pannkauken-Wagen zu verwandeln. Stellvertretend für ihre Mitstreiterinnen Elisabeth Marschall, Elfriede Frewer, Angelika Brockmann, Roswitha Bömecke und Nicole Wippermann nahm Marianne Marschall, die von Anfang an dabei ist, den Orden vom Vorjahrespreisträger Propst Bernd Galluschke entgegen.

Der Geistliche zeigte sich in närrischer Höchstform, knüpfte an das Volkslied „Hoch auf dem gelben Wagen“ an, mit dem Ex-Bundespräsident Walter Scheel in den 70er-Jahren für Furore sorgte, und an ein weiteres „großes Vorbild, das so schön gesungen hat“. Gemeint war Schulleiter Thomas Nebenführ, der im Jahr zuvor den Pannkauken-Orden mit liturgischem Gesang an Galluschke übergeben hatte.

Ob sich Galluschke Lady Gaga als modisches Vorbild genommen hat, sei dahingestellt: Für die Übergabe des Ordens an die Mingeröderinnen schlüpfte er in eine Schürze, setzte sich ein Pfannkuchen-Käppi auf den Kopf und hängte sich als Ersatz für den buchstäblich gewichtigen Orden eine Bratpfanne um den Hals. In diesem Outfit stimmte Galluschke ein mehrstrophiges „Oben auf dem Pannkaukenwagen“ an. Und winkte mit dem Zaunpfahl, um für den Kirchgang zu werben: „Viele Leute, die man sonst nicht sieht, sieht man dann hier.“

„Der Saal ist am Toben – wie in der Kirche“, konterte Vereinspräsident Michael Haase, der den Propst vor dem Ablegen seiner Insignien mit Narrenkappe und MCV-Fanschal ausstattete und ihn als „nicht nur würdigen, sondern ehrwürdigen Ordensträger“ bezeichnete. „Hauptsache nicht merkwürdig“, entfuhr es daraufhin prompt dem Angesprochenen.

Nicht nur das Geheimnis der neuen Ordensträgerinnen wurde am Sonnabend gelüftet. Umrahmt von der „Brass & Drum Band“ des Vereins wurden auch die neuen Majestäten proklamiert: Prinz Detlef I. (Mantel) und Prinzessin Ines I. (Mantel) sowie das Kinderprinzenpaar Silas I. (Wegstroth) und Madlin I. (Brockmann).

Für 25-jährige Vereinszugehörigkeit wurden Peter Otto und Jörg Herbst geehrt. Unerwähnt bleiben darf natürlich auch nicht das neue Team für den Pannkauken-Wagen, das die altgedienten Vorgängerinnen ablöst: Tina Schröder, Judith Fiedler, Karin Czech, Inge Rohde, Daniela Schinkel, Katrin Schwarze, Dietlind Rode-Wagner, Sandy Goldmann und Andrea Görth.

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